zum Nationalfeiertag, dass Deutschland jetzt wieder einen rechtsextremen Ministerpräsidenten vorweisen kann, gewählt garantiert höchstvermutlich mit Stimmen der angeblich christlichen Demokraten. Und ebenso passend der Vorgang, dass die rechtsextreme Extrementwicklung in zwei östlichen Bundesländern sehr viel weniger medialen Wirbel, Protest, Empörung, Hysterie, Mahnung ausgelöst hat, als das Wahlergebnis in Berlin; was nicht heißen soll, dass die antisemitischen Vorkommnisse in der Linken auch nur irgendwie zu entschuldigen oder kleinzureden wären. Und ebenso passend, dass Deutschland inzwischen vollends zum Abrissunternehmen des Asylrechts verkommen ist.
Dieses Gesamtbild hat einmal mehr der vielbeachtete Meinungsvertreter Ulf Poschardt knapp und verständlich zusammengefasst, mit einem Hinweis, wie man´s noch verbessern kann: „Einfach mal nach Kopenhagen fahren: Alle sind schön, reich und blond! Und alles ist geil.“ (Jeden angemessenen Kommentar hat mir mein Anwalt verboten.)
Da ist dann der gute alte Rat „Deutschland, halt´s Maul!“ schon zu sanftmütig.