Allgemein

DAS PASST DOCH BESTENS

zum Nationalfeiertag, dass Deutschland jetzt wieder einen rechtsextremen Ministerpräsidenten (korrigiere, Landtagspräsidenten, was fürn Fehler!) vorweisen kann, gewählt garantiert höchstvermutlich mit Stimmen der angeblich christlichen Demokraten. Und ebenso passend der Vorgang, dass die rechtsextreme Extrementwicklung in zwei östlichen Bundesländern sehr viel weniger medialen Wirbel, Protest, Empörung, Hysterie, Mahnung ausgelöst hat, als das Wahlergebnis in Berlin; was nicht heißen soll, dass die antisemitischen Vorkommnisse in der Linken auch nur irgendwie zu entschuldigen oder kleinzureden wären. Und ebenso passend, dass Deutschland inzwischen vollends zum Abrissunternehmen des Asylrechts verkommen ist.

Dieses Gesamtbild hat einmal mehr der vielbeachtete Meinungsvertreter Ulf Poschardt knapp und verständlich zusammengefasst, mit einem Hinweis, wie man´s noch verbessern kann: „Einfach mal nach Kopenhagen fahren: Alle sind schön, reich und blond! Und alles ist geil.“ (Jeden angemessenen Kommentar hat mir mein Anwalt verboten.)

Da ist dann der gute alte Rat „Deutschland, halt´s Maul!“ schon zu sanftmütig.



IRRER KANNS NICHT WERDEN

denkt man sich doch oft, was die Kommentare zu gewissen Themen betrifft, und ein besonders irres Feld sind Kommentare auf das 10/7-Hamas-Massaker, alles bis zum totalsten Irren und Verlogensten ist gesagt, schlimmer kann´s nicht mehr werden, aber da täuschst du dich wie ich:

“But Israelis still largely view themselves as the victims of Oct. 7.”

Genau, was erlauben also die meisten Israelis immer noch! – und das hat nicht ein fröhlicher Palituch-Teenager gemeint, sondern eine senior correspondent in der New York Times geschrieben. Dann wurde es gelöscht, was nicht ok ist, aber es war eh zu spät.

„The New York Times came under fire Wednesday over a baffling passage that appeared in an article about an Israeli documentary — which said the Jewish state “still largely view themselves as the victims of Oct. 7. The Sept. 14 article, penned by Jerusalem-based reporter Isabel Kershner, covers the controversy over the documentary film “NAZA,” which chronicles the killing of Palestinian civilians in Gaza“ (NYPost, 16.9.)



ARTISTS AGAINST ANTISEMITISM

Abteilung Augsburg in den nächsten Wochen:

24.09. Infotisch beim Konzert der The Creeping Candies, 20:00 Ballonfabrik Augsburg – Fabrik Unique
14.10. Lesung & Gespräch „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ mit Tina Sanders & Monty Ott (als Koop-Partner von Jüdisches Museum Augsburg Schwaben), Provino Club 19:00
16.10. Lesung „Erlesenes aus Israel und der Levante“ (als Koop-Partner der Deutsch-Israelische Gesellschaft Augsburg-Schwaben e.V.), Taschenbuchladen 18:30
17.10. DJ-Abend „Jazz, Jews & Beats“ mit AAA-DJs (als Kooperationspartner von Jüdisches Museum Augsburg Schwaben) im Jazzclub, 20:00
29.10. Vortrag und Diskussion „Auf der Suche nach der guten Übersetzung“ mit Anne Birkenhauer (als Koop-Partner der Deutsch-Israelische Gesellschaft Augsburg-Schwaben e.V.), Zeughaus 18:30
11.11. Lesung & Gespräch „Vom Antisemitismus, der keiner sein will“ mit Richard Schuberth, Jazzclub 19:00 als Kooperationspartner von Friedensfest Augsburg) 
15.01. (Soli-) Konzert AAA Augsburg präsentieren Elvis de Sade und Warum Bonn?, Ballonfabrik Augsburg – Fabrik Unique 20:00


ES GIBT SO SÄTZE

die einem schon sehr seltsam vorkommen, wie bitte?!, falls sie dich nicht sogar aufregen oder sogar wütend machen. Der Song ist aus und dann sagt der Mann, der im Radio sitzt: gesungen von Marvin Gaye, der 1984 gestorben ist, wir kommen zu … – Hallo?! Ge-stor-ben? Marvin Gaye ist nicht gestorben, er wurde von seinem Vater ermordet. Zwei Schüsse. Als er seine Mutter beschützte, die mit dem Alten in Streit geraten war… – (Weil du im Alter penibel wirst, korrigiere ich mich: Nach einem Revisionsprozess wurde der Gaye-Killer nicht wegen Mord, sondern nur Totschlag verurteilt. Sechs Jahre: auf Bewährung. Gut weggekommen, auch weil er einen Gehirntumor vorweisen konnte. Mit dem er dann noch 14 Jahre am Leben blieb.)

Noch so ein Satz. In einem langen Artikel beschreibt der Politologe Mohamed Ibrahim, dass er sich aufgrund des mangelnden Mitgefühls der Deutschen für die Palästinenser nach dem 7. Oktober 23 „heute nicht mehr als Deutsch-Palästinenser, sondern als Palästinenser“ bezeichnet.Genau 1x steht „Hamas“ im langen Text: „Nach dem brutalen Angriff der Hamas auf Zi­vi­lis­t*in­nen (…)“. Ach ja? Ein brutaler Angriff sind ca. 1200 Ermordete, 250 Geiseln, x Vergewaltigungen, 5400 Verletzte? Besonders genaue Sichtweise eines Politologen, der „seit vielen Jahren Dialog- und Bildungsprojekte [organisiert]“?

Der Artikel wird kontrovers diskutiert, hier links zum Original in der taz und zur Fakten- und Personenkorrektur in der FAZ (die nach einer ersten Zusage dann doch von der taz abgelehnt wurde):

https://taz.de/Solidaritaet-mit-Palaestina-in-der-BRD/!6201028/

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/replik-auf-taz-autor-mohamed-ibrahim-der-deutsche-und-israelis-als-schuldige-ausmacht-und-geschichte-klittert-accg-201138478.html

Daraus ein Detail: „2016 nahm Ibrahim an einer Demonstration für den Boykott Israels teil, die der islamistische Aktivist Martin Lejeune organisiert hatte. Nach dessen Plan sollte die Demonstration am Holocaustmahnmal stattfinden, als symbolische Brücke zwischen den Naziverbrechen und israelischen Militäreinsätzen, wurde aber auf Anordnung der Polizei um einige Hundert Meter verlegt. Das ist wohl die Art der Palästinasolidarität, die Ibrahim in Deutschland vermisst.“



ARTISTS AGAINST ANTISEMITISM

Auf 17-Grad-Radio eine Stunde über die Kampagne Artists Against Antisemitism, Hintergründe-Verbindungen-Entwicklung, mit einem Blick auf unsere Gruppe in Augsburg, vertreten durch den Kollegen Gerald Fiebig, und mit passenden Musikeinspielungen von Egotronic, Björn Peng & Strizi Streuner, DVMP, Danny Dziuks Küche, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen und Elvis de Sade.

https://www.17grad.net/pages/293-tripplea-artists-against-antisemitism/

„17grad gehört zur Redaktion 3 im Freien Sender Kombinat, Hamburg.

Wir senden … [dankenswerterweise eine Menge against Antisemitism, A.d.V.]

  • jeden ersten Sonntag im Monat von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr bei Radio Corax in Halle auf DAB+
  • jeden zweiten Dienstag im Monat von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr beim Freies Radio Neumünster auf 100,8 Mhz
  • jeden dritten Montag im Monat von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr bei Radio Dreyeckland in Freiburg auf 102,3 Mhz
  • jeden dritten Dienstag im Monat von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr bei der Radiofabrik in Salzburg auf 107,5 MHz und 97,3 MHz
  • jeden dritten Mittwoch im Monat von 12:00 Uhr – 13:00 Uhr bei Radio Pi in Berlin im Süden Berlins auf UKW 88,4 MHz und in der Region Potsdam-Babelsberg auf UKW 90,7 MHz
  • jeden dritten Donnerstag im Monat von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr bei Radio Lotte in Weimar auf UKW 106,6 MHz (Kabel: Apolda und Weimar auf 107.90 MHz)
  • jeden vierten Samstag im Monat von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr bei Radio Unerhört in Marburg auf UKW 90,1 Mhz und über Kabel auf 100,15 Mhz
  • jeden vierten Sonntag im Monat von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr beim Freien Sender Kombinat in Hamburg auf UKW 93,0 Mhz

Livestreaming (ogg) Jeden vierten Sonntag im Monat – von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter http://www.fsk-hh.org. Benötigte Software: Windows: Winamp, Mac: VLC Media Player abspielen.

Einzelne Sendungen sind im Netz unter http://freie-radios.net zu finden.

Unsere Sendungen gibt es auch als podcast unter http://radio-17grad.podspot.de/rss und der Itunes-Link lautet: http://itunes.apple.com/de/podcast/17grad/id369254091.
Außerdem gibt es uns auch auf Facebook.



VIEL LOS IM OSTEN

Der Verein, den ich mitfinanziere, geht aus Gründen mit vielen Veranstaltungen in die Sagt-man-nicht-mehr-Ostzone und man kann nur hoffen, dass es was nützt…

Pressemitteilung des PENberlin vom 7. August 2026: „36 mal in Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm & Berlin: Ist das noch|schon mein Land?

Am Montag, den 10. August, geht die Veranstaltungsreihe »Ist das noch|schon mein Land? – Gespräche über Heimat« der Autorenvereinigung PEN Berlin in die zweite Runde: in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, von Dessau bis Demmin, von Halberstadt bis Hellersdorf. 36 Veranstaltungen, 41 Tage, 112 Teilnehmer:innen. Den Abschluss der Reihe, die Anfang des Jahres in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz begann, bildet ein Poetry Slam in der Mokka-Milch-Eisbar in Berlin-Mitte.
Zu den Podiumsgästen gehören u.a. die Schriftsteller:innen Alhierd Bacharevič, Katerina Poladjan, Anne Rabe, Judith Schalansky, Helga Schubert und Ece Temelkuran, die Publizist:innen Jana Hensel, Jan Fleischhauer, Ronen Steinke und Ralf Schuler, der Schauspieler Charly Hübner, die Musiker Monchi und Sookee, die Soziologen Aladin El-Mafaalani und Steffen Mau, der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, der Präsident des 1. FC Union Berlin, Dirk Zingler, der Präsidenten Bund der Steuerzahler, Reiner Holznagel, die Neuköllner Integrationsbeauftragte Güner Balci und der Vonovia-CEO Luka Mucic.

Und immer und überall gestaltet das Publikum den Abend maßgeblich mit.

Zu Gast sind wir in Theatern, Kulturzentren und Literaturhäusern, aber auch in anderen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt relevanten Einrichtungen: in der Jüdischen Gemeinde Halle, im Grundtvighaus Sassnitz, im Stendaler Dom, bei der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk oder bei Union Berlin.

»Wir laden sehr unterschiedliche Menschen dazu ein, über Heimat zu reden, persönlich und politisch«, sagte Deniz Yücel, Sprecher von PEN Berlin. »Das lässt sich nicht trennen, das persönliche Heimatempfinden hat auch etwas damit zu tun, ob man sich im öffentlichen Raum sicher fühlt, Angst hat, keinen bezahlbaren Wohnraum zu finden oder sich um die wirtschaftliche Zukunft sorgt.«

Diese Fragen stellen sich in großen Städten teils anders als in kleinen Orten, in Ostdeutschland mit anderen Nuancen als in Westdeutschland. Aber sie stellen sich überall und bewegen die Menschen dieses Landes.

Einen Überblick über alle Termine, Orte und Mitwirkenden in Sachsen-Anhalt finden Sie hier, in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie da und in Berlin dort. Wir bedanken uns bei der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, dem Deutschen Bundestag, dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, dem Bundesprogramm »Demokratie leben!« und dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Vonovia SE, der Berthold Leibinger Stiftung, der Wüstenrot Stiftung sowie der Agentur Scholz & Friends für ihre Unterstützung. Ganz besonders danken wir allen mitwirkenden Einrichtungen.

Also, Sachsen-Anhalt, also MV, also Berlin: Reden wir über Heimat.“

>>> penberlin.de

(Stärker denn je halte ich mich übrigens an meine langjährige Erkenntnis: Heimat ist da, wo man sich aufhängt)



AN ALLEM SCHULD SIND DIE

Sozialdemokraten! Das glaube ich langsam wirklich. Jetzt wieder ein krasses Beispiel. Und dann platzen sie wieder vor Wut, wenn sie den alten Spruch „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ zu hören bekommen, und behaupten, es wäre ein Nazispruch, obwohl sie wissen, dass das nicht stimmt, sondern dass der Spruch 1919 von links kam und erst später von Nazis benutzt wurde. Und wen verraten sie – (ach ja, es gibt Ausnahmen, man muss es natürlich erwähnen, sonst käme niemand auf die Idee, dass es Ausnahmen gibt) – jetzt wieder? Alle, die gegen Antisemitismus antreten.

„Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetović, hat“ am 2.6. „ein neues Video und einen begleitenden Text zur Lage im Nahen Osten veröffentlicht. Darin macht er keinen Hehl daraus, wen er zum Hauptverantwortlichen für nahezu sämtliche Probleme, Konflikte und Krisen der Region erklärt: den jüdischen Staat. Hamas? Keine Erwähnung. Hisbollah? Keine Erwähnung. Iran? Keine Erwähnung.“

Der ganze Kommentar mit Belegen: 

https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/an-allem-sind-oder-herr-ahmetovic/



DIE STADT DER ARISIERTEN KAFFEEHÄUSER

bezeichnet und beschreibt Richard Schuberth die Stadt anlässlich des Megamusikevents, inklusive der damit verbundenen Bedingungen, Äußerungen und diversen Feinheiten und nicht so bekannten bzw. nicht so leicht-flott berichtbaren Details:

(Auszüge) Der Musikwettbewerb wird von einigen Ländern boykottiert, „Aserbaidschan indes ist wieder mit dabei. Jenes Land, dessen Armee im September 2023 etwa 100.000 Armenier aus Bergkarabach, die gesamte seit Jahrtausenden dort ansässige armenische Bevölkerung, vertrieben hat. Wer die einmütige Ökumene der Israel-Boykottierer auf ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber dieser ethnischen Säuberung hinweist, für den hat sie einen griffigen Begriff im Ärmel: Whataboutism (…)“.

Traditionell sensationell gastfreundlich „offerieren Wiener Cafés allen Teilnehmerländern Hauptquartiere (Eurofan Café). Bloß einem Staat wollte niemand Obdach geben, als sei er schon from the river to the sea im Mittelmeer verschwunden. Einzig der beherzten Initiative von Lisa Wegenstein von Artists Against Antisemitism verdankt sich, dass sich israelische Fans im Restaurant Kantine im Museumsquartier für zwei Wochen willkommen fühlen können. Jedenfalls hat sie die Stadt der arisierten Kaffeehäuser vor einer nationalen Schande bewahrt.“

https://www.derstandard.at/story/3000000319869/anti-israel-proteste-beim-song-contest-es-ist-das-alte-haessliche-lied?

Der Artikel ist eine Ergänzung zum neuen Buch von Richard Schuberth: 

https://edition-tiamat.de/books/vom-antisemitismus-der-keiner-sein-will



ANTISEMITISMUS IST DER BANKROTT GROSSER TEILE DER LINKEN WELTWEIT

DIE LINKE ist immer noch nicht zu verwechseln mit der Partei gleichen Namens und die linken Publikationen konkret und Jungle World sind weiterhin starke Posten gegen Antisemitismus und die „vollends entfesselte globale Intifada“ und den „vollkommenen Bankrott großer Teile der Linken weltweit“. Dazu die Fakten – und konkret mal wieder auch am Kiosk:

„Das aktuelle konkret-Sonderheft widmet sich Israels aussichtslosem Existenzkampf und der seit dem 7. Oktober vollends entfesselten globalen Intifada. In Interviews, Dokumentationen, Beiträgen und Kommentaren wird nicht nur die weitgehende Isoliertheit des jüdischen Staates, sondern auch der vollkommene Bankrott großer Teile der Linken weltweit deutlich. In dem Heft erscheinen neben Stücken, die in den letzten zweieinhalb Jahren in konkret zu lesen waren, ein umfangreiches Streitgespräch zwischen Richard Schuberth, Robin Forstenhäusler und Markus Ströhlein, sowie ein ausführlicher Beitrag zum Krieg zwischen Israel und Iran.“
Das Heft ist im Zeitschriftenhandel und über den Verlag bestellbar: https://konkret-magazin.shop/

 



GEGEN AUTORITÄRE LINKE

Ein Essay vom geschätzten Nicholas Potter, dessen Buch „Die neue autoritäre Linke“   am 20. März 2026 bei dtv erscheint:

„(…) Diese Gruppen stehen sinnbildlich für das, was ich als die neue autoritäre Linke bezeichne. Und die Positionierungen dieser an sich sektenhaften K-Gruppen strahlen aus – in Universitäten, in die Kulturszene und in die sozialen Medien. Die Verherrlichung islamistischer Terroranschläge wird in diesem Milieu normalisiert, und zwar weltweit. Es wird zur „Globalisierung der Intifada“ aufgerufen, während von Belgien bis Bondi Beach Anschläge gegen Jüdinnen und Juden verübt werden.“

https://taz.de/Genossen-von-Mullahs-und-Moerdern/!6163550/