Alle Artikel dieses Autors

AUF DER SUCHE NACH DEN ERBEN VON NS-RAUBKULTUR

ist mein alter Freund Lorenz Schröter mit seinem neuesten Radio-Feature, das heute 19:15 auf DLF-Kultur gesendet wird:

Auf der Suche nach den Erben von NS-Raubkultur: Klaras Schrank

Seit 1942 steht ein großer Barockschrank im Kestner-Museum von Hannover. Der Schrank gehörte Klara Berliner, Tochter einer bedeutenden Industriellen-Familie. Ihr Onkel Emil hatte das Grammophon und die Schallplatte erfunden und mit Klaras Vater Joseph die Deutsche Grammophon gegründet. Klara Berliner starb im KZ Theresienstadt.

Lorenz Schröter ermittelt die Erben von Klara und Cora in den USA und trifft auf die Nachkommen der Berliners in San Francisco. Wollen sie den Schrank haben?



SPITZENSATZ (47/48)

Vol 47

„Sagenhafte elf Zentimeter, das hat ein bayerischer Motorrad-Experte ausgerechnet, beträgt allein der Kolben-Durchmesser, was nicht mehr aber auch nicht weniger dem Durchmesser eines Maßkrugs entspricht.“

Vol 48

„Die Triumph Rocket 3 ist beachtlich motorisiert und bietet Gestaltungsspielräume“

Quelle

(rk, in: mobile faszination. Eine Sonderveröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung. Texte: Reinhard Palmer (verantwortlich)).



LANDLERGSCHWISTER OBERPFALZ

 

25. Januar: Landergschwister in der Opf

„Immer weiter über die Stadtgrenzen hinaus wagt sich unser beliebtes Schrott- und Blech Ensemble G.Rag & Die Landlergschwister. Am 25.01.2020 verschlägt es die Band um Alois Schmelz (aka Rennfahrer Bieberl) in die Oberpfalz. Genauer nach Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg in das Gasthaus Engelhardt in den dortigen so genannten Ramm-Saal. 19:00 Uhr geht’s los. (Bieberl-Racer by Telaville Flauserl.)“

 



BRECHT FESTIVAL 2020

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Text

copyright by brechtfestival * https://brechtfestival.de/programm-1



THE GREAT H BAND ON TOUR

H (ex-Rhytm Police) feat. Leo Hopfinger, Albert Pöschl & Tom Simonetti performs their latest album „H“ (at Echokammer.de) demnächst auch in deiner Stadt:

23.01. – Grandhotel Cosmopolis w. Pacifico Boy
24.01. – Altes Spital
25.01. – Westtor
26.01. – Ladenbergen

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die sitzen und Sonnenbrille

c Echokammer, von links: The Grexits, Leroy, Das Hobos



DIE JÜDISCHEN FILMTAGE

laufen in München noch bis zum 15. Februar, hier das Programm:

http://www.ikg-m.de/

Do. 23.01.2020 10:00 | 26. Tewet 5780

Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Jüdische Filmtage: „Leni… muss fort.“ Film und Gespräch

Regie und Drehbuch: Leo Hiemer
Kamera: Marian Czura; Schnitt: Ulrike Leipold
Musik: Vyšniauskas-Quartett
Darsteller: Hannes Thanheiser, Christa Berndl, Franz Buchrieser und Johanna Thanheiser
Deutschland 1994, 86 Min.
 

Der Allgäuer Regisseur Leo Hiemer drehte „Leni“ 1993 nach einer wahren Geschichte.

Gabi („Leni“) im Dirndl auf dem Hof © Leo Hiemer

Gabi („Leni“) im Dirndl auf dem Hof © Leo Hiemer

Die fünfjährige Gabi (im Film: „Leni“), die bei Allgäuer Bauern als Pflegekind untergebracht ist, muss von einem Tag auf den anderen ihrer Heimat Lebewohl sagen. Ihre jüdische Mutter ist zu diesem Zeitpunkt bereits Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns geworden. Das Mädchen wird in der „Heimanlage für Juden in Berg am Laim“ untergebracht. Verzweifelte Bemühungen des Pflegevaters und des Dorflehrers, das Kind zurückzuholen, bleiben erfolglos. Das Heim wird wenig später aufgelöst, und sämtliche Insassen werden nach Auschwitz deportiert.

Leo Hiemers Film schildert einfühlsam das Aufwachsen des Mädchens in der ländlichen Idylle des Allgäus, das Drama, das plötzlich über die Familie hereinbricht, und die Rettungsversuche in München. Am Ende bleibt nur die Erinnerung an ein kleines Kind, das der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten zum Opfer fiel.

Gabis („Lenis“) Pflegefamilie © Leo Hiemer

Gabis („Lenis“) Pflegefamilie © Leo Hiemer

Der Film wurde mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ und vielen internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. 2019 veröffentlichte Leo Hiemer ein Buch über das Vorbild für die „Leni“ aus seinem Film: „Gabi. Geboren im Allgäu. Ermordet in Auschwitz“.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur Leo Hiemer statt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und NS-Dokumentationszentrum München



THE ONE AND ONLY SMOKESTACK LIGHTNIN‘

Germanys beste Funky-Country-Band morgen in Münchens Import-Export! Fr. 17.01.20 Konzert Beginn: 20:00 / import-export.cc / If in doubt consult Bela B. and Peta Devlin or Jake LaBotz and many more!

„24 Jahre Bandgeschichte, 11 Alben und Erfolge auf unterschiedlichen Spielfeldern und Bühnen von Moskau, über London und den USA sind nur denkbar, wenn Musiker*innen sich blind verstehen und die gleichen Leidenschaften teilen. Smokestack Lightnin‘ aus Schwabach und Nürnberg sind Grenzgänger mit ihrer Liebe zu klassischen Musikgenres wie Country, Blues und Rock’n‘Roll und deren modernistischer wie eigenwilliger Auslegung.“
smokestacklightnin.de/videos/



IM NEWSBLOCK

Nina Grosse shoots again! Die Agentur Gattysglobal.de meldet: „Ein Schlag ins Gesicht, die Adaption des gleichnamigen Romans von Franz Dobler hat heute Drehbeginn. Moovie, Jan Ehlert, produziert für ZDF. Nina Grosse inszeniert nach ihrem Drehbuch. 14. Januar 2020 – Drehstart“. +++ Sehr informativer und langer Artikel von Ulrich Kriest über das 624 Seiten starke Nico-Buch bei Starfruit Publications (in dem auch mein Konzertberichtgedicht „Verhängnisvolle Frau“ enthalten ist) https://www.jungewelt.de/artikel/370519.pop-dein-spiegel-hat-angst-vor-dir.html?sstr=nico +++ starfruit-publications.de meldet in der Vorschau: „Franz Dobler: Neue Gedichte (Mit Fotografien von Juliane Liebert)“ und „Juliane Liebert: »Hurensöhne! – Über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens« (Mit Fotografien von Murat Erman Aksoy)“ +++ Während meine Homebase Tropen-Verlag bei klett-cotta.de gleich zwei Romane von „Bad Boy“ Tom Kummer für März ankündigt, „Nina und Tom“ und „Von schlechten Eltern“. +++ Während unser Wien-Informant Andreas Niedermann mit Erscheinen seiner neuen Erzählung „Das Glück der falschen Fährten“ (Edition Baes) jetzt auf seiner eigenen Homebase niedermann.at verfolgt werden kann. +++ Das neue Album von Das Hobos „Random Home“ erscheint am 14.2. bei Schamoni Musik und sie sind jetzt im Booking von trikont.de +++



DR. WALTER SERNER

wurde am 15. Januar 1889 in Karlsbad geboren und ist nicht nur einer der größten deutschsprachigen Schriftsteller aller Zeiten, sondern auch einer der intelligentesten.  Seine erste Sammlung mit Kriminalstories erschien 1921. Die Nazis setzten seine Bücher auf die Liste „des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ und ermordeten den Juden Walter Eduard Seligmann, der zuletzt im Prager Ghetto als Sprachlehrer tätig war, und seine Frau Dorotea 1942.

Der Jurist als Doktor und Lebensretter im Ersten Weltkrieg:

https://www.franzdobler.de/2013/01/21/wie-franz-jung-einmal-vom-dr-serner-geholfen-wurde/bb

Sein berühmter Roman Die Tigerin in Hörspielfassung:

https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/die-tigerin-von-walter-serner/1034518

Sein legendäres „Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen“ Letzte Lockerung gesprochen von Tocotronics Dirk von Lowtzow:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-serner-letzte-lockerung-102.html

Bildergebnis für walter sernerBildergebnis für walter serner



UNSERE POLITIK & WISSENSCHAFT-REDAKTION DISKUTIERT

seit 2007 extrem intensiv darüber, was man im Politikbereich als GAU bezeichnen könnte, als größten anzunehmenden Unfall. Der CSU-Abgeordnete Peter Ramsauer hat das Problem jetzt gelöst: „Schwarz-Grün wäre ein maximaler politischer Gau“, sagte er anlässlich der Gründung der Gruppierung „Liberal-konservativer Kreis“.

Trotz der nicht unerheblichen, aber noch nicht maximalen Sprach- und Grammatikprobleme des verdienten ehemaligen Verkehrsministers Peter Ramsauer (65) ist die PW-Redaktion entschlossen, den langjährigen Abgeordneten für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Klingt maximalst unmöglich? Nicht für uns …