Produktion

OHNE FLIEGEN GEHT ES NICHT

https://trikont.de/artists/maxi-pongratz-micha-acher-verstaerkung/maxi-pongratz-micha-acher-verstaerkung-musik-fuer-flugraeder/ohne-fliegen-geht-es-nicht-von-franz-dobler/

Die Videohitsingle dazu: https://trikont.de/allgemein/maxi-pongratz-micha-acher-verstaerkung-elias/

https://trikont.de/app/uploads/2021/03/maxi-pongratz-micha-acher-verstaerkung-musik-fuer-flugraeder-e1616683994170.jpg



PLATTE DES MONATS

In der neuen Ausgabe von konkret habe ich in der Rubrik „Platte des Monats“ über das gestern veröffentlichte Album Warte mein Land, warte (Staatsakt/Fun In The Church LP-CD-DL) von Ozan Ata Canani geschrieben. Auszug: „Orient-Beat gegen Nazi-Rock, Canani-Lieder gegen Politiker-Sonntagsreden, „Kanak Sprak“ gegen die „Heimatschutz“-Armee. Denn „wir sind ja nicht zum Spaß hier“ (Deniz Yücel).“



NICHT TOT ZU KRIEGEN (10) / EIN SCHLAG INS GESICHT (31)

Nina Grosses Verfilmung „Nicht tot zu kriegen“ meines Romans „Ein Schlag ins Gesicht“ ist für den Deutschen FernsehKrimi-Preis nominiert. Unter den neun Filmen, die glauben, eine Chance zu haben, sind gefühlte 99 Polizeiruf- und Tatort-Folgen. Ich habe nur eine Frage, gibt es schon einen Hinweis, was Donna Leon in der Dampfnudelsuppe gesucht hat?

Die Verleihung am Freitag, 4. Juni 2021. Der Film mit u.a. Iris Berben, Marianne Mendt, Murathan Muslu, Barnaby Metschurat ab 26.5. in der ZDF-Mediathek. Live am 28.5. ZDF 02:30h.

http://fernsehkrimifestival.de/fernsehkrimipreis/

Klett-Cotta :: Ein Schlag ins Gesicht - Franz Dobler Mein Anwalt hat mich erneut darauf hingewiesen, keine Filmfotos abzubilden. „Aber es gibt kein Plakat oder sowas zum Film.“ Das wird kein Gericht interessieren. „Wofür interessiert sich das Gericht?“ Für die Quote. Sagt mein Anwalt.



IN EIGENER SACHE – ES REICHT

Ich mache hiermit bekannt, dass ich meine Zusammenarbeit mit der Tageszeitung junge Welt nach 24 Jahren und ca. 400 Texten beende, weil ich die Haltung des Blatts btr. Nahost-Konflikt als israel-feindlich einstufen muss und damit auf keinen Fall in Zusammenhang gebracht werden möchte.

In den letzten Tagen hagelte es im Blatt Äußerungen, die weit über eine mehr oder weniger berechtigte Israelkritik hinausgehen – um nur zwei katastrophale Beispiele anzuführen: „Der vom israelischen Militär gemeldete stundenlange Beschuss mit Hunderten Raketen aus Gaza ist für die in ihre Bunker geeilten Bewohner der grenznahen israelischen Städte sicherlich traumatisch (…) Doch bei den meisten dieser Raketen handelt es sich um selbstgebaute primitive Flugkörper mit wenig Sprengkraft und Reichweite…“ (12.5.) Oder: Die „geballte Militärmacht“ Israels werde „gegen Widerstandsgruppen in Gaza“ eingesetzt (15.5.)

Innerhalb der jungen Welt habe ich in den 24 Jahren, in denen ich für das Feuilleton schrieb, immer mal wieder derartige einseitig-verzerrte Beiträge, die immer auch die bei allen Tageszeitungen zu beobachtenden Unterschiede zwischen den Redaktionen (Außen-)Politik und Feuilleton markierten, mitbekommen und hingenommen. Jetzt reicht es, die Entwicklung von Israelkritik zu Israelfeindschaft macht es mir jetzt unmöglich, weiterhin solidarisch zu sein.

Ich bedanke mich bei denen, die mich und meine Arbeiten von 1997 bis gestern begleitet haben: Conny Lösch, Christof Meueler, Peter Merg. Bessere RedakteurInnen kann man nicht kriegen. Mit schlechteren RedakteurInnen will ich auch weiterhin nichts zu tun haben.

Franz Dobler, Bergkirchen/Dachau 18. Mai 2021



MACHINE GUN KELLY

konnte sie für seine Arbeit bekanntlich nicht benutzen, aber Schreibmaschinen wurden auch immer wieder für illegale Beschäftigungen miss- oder gebraucht … und man konnte mit ausreichenden Kenntnissen sogar bis „Wetten, daß…“ kommen. Foto-Journalist Bernd Hohlen hat es in einem toll abseitigen Artikel beschrieben.

Meine Aussage dazu: „Das Beste, was ich von der Schule mitbekommen habe, war der Schreibmaschinenkurs. Ich war so schnell, dass ich dann einige Jahre meinen Lebensunterhalt in der Abteilung Texterfassung bei einer Münchner Zeitschrift verdienen konnte. Ich habe den Sound der Maschinen, den kein Computer nachmachen kann, immer geliebt. Ich glaube, dass ich meine Maschinen eines Tages wieder benutzen werde. Vielleicht, weil es nicht anders geht…“

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Nur-noch-Nostalgie-Augsburger-und-ihr-Verhaeltnis-zur-Schreibmaschine-id59577276.html

oz.Typewriter: Henry Leverage – The Pulp Fiction Author Who Made His Corona  3 Portable Typewriter Sing Sing: Seven Million 'Sold Words' in 11 Years

c Jackson Black, 1943



WAS ICH SCHON LANGE ZU WISSEN GLAUBE

NICHT

JEDER KÜNSTLER

IST EINE GUTE KÜNSTLERIN!



WIR SIND AUF DER VERDAMMTEN LONGLIST

und das mit zwei Titeln von Starfruit Publications für „Die schönsten Bücher 2021“, beide gestaltet von Timo Reger, mit dem verdammten Witz, dass Juliane Liebert mit beiden verdammten Büchern verbunden ist, weil sie in meinem gottverdammten Gedichtband ca 50 Fotos reingehauen hat (während ich für ihren Gedichtband bei Suhrkamp kein Foto machen durfte, also ich versuche damit klarzukommmmen, aber in dieser verdammten Longlist stehen ja 40 Titel… wir werden nur aus Pandemie-Gründen verlieren, so sieht das aus!)


AM WELTTAG DES BUCHES

lese ich wie immer alle Bücher

die ich selber mal geschrieben habe

damit ich mich ordentlich aufregen kann

und beißen in den roten Stift.



EIN SCHUSS INS BLAUE (24)

Das Taschenbuch jetzt bei Heyne Hardcore, vor allem in Ihrer Buchhandlung:

Ein Schuss ins Blaue



HÖLLENFAHRTEN MIT WIGLAF DROSTE

Eine neue Sammlung von meinem viel zu früh verstorbenen Freund, herausgegeben von unserem Freund Klaus Bittermann in seiner Edition Tiamat (360 S., 24.-), mit Gastbeiträgen der Freunde Ralf Sotschek, Funny van Dannen, Jane Kramer, Gerhard Henschel u.a. Titel meines Beitrags: Wege zum Ruhm.

Meine Erinnerung zu seinem ersten Todestag 2020:

https://www.franzdobler.de/2020/06/28/wiglaf-droste-in-wahrheit/