Lifestyle

BEIM MAURERHANSL AM AMMERSEE

kommt es zu einem äußerst viel versprechenden Abend:

Goys letzter Sonntag, 28. Oktober 2018 im Maurerhansl, Johannisstraße 7, 86911 Diessen a. AmmerseeBeginn 20 Uhr Literatur und MusikEgon Günther & Señor Blues Egon Günther 1953 in München geboren und in Thalkirchen aufgewachsen, war im früheren Leben Kontorist, Drucker, Maurer und Pflasterer. Heute ist er nicht nur Romanautor (Watschenbaum – Roman einer Kindheit, Edition Nautilus) sondern auch Lyriker (allerlei entzwei – Gedichte für Besiegte, gangspuren, hegt traum kerne, Verlag Peter Engstler), Übersetzer (Charles Plymell Rauchzeichen, Will Staple – Herbe Schönheit, Dale Pendell - Geistertanz) und Herausgeber (Feuerstuhl Zeitschrift für Brot und Rosen). An diesem Abend wird er Streiflichter auf die Poesie und Prosa radikaler nordamerikanischer Nonkonformisten wie Kenneth Rexroth, Charles Plymell & Dale Pendell werfen. Señor Blues Danach präsentieren Guido Rochus Schmidt und Tom Höhne- laut Süddeutscher Zeitung die großen Minimalisten des rauen, ehrlichen Blues – ihre eigenen Bluessongs sowie traditionelle Bluestitel in eigenwillig modernen Interpretationen, ohne jedoch ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen. Mit Fingerstyle-, Slide- und Baritongitarre nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise zu den Hinterhöfen Harlems bis hinunter in die schweißtreibenden Juke Joints im tiefen Süden des Mississippi-Deltas.



DEN POESIEPREIS DER DEUTSCHEN AUTOINDUSTRIE

(eine neue Einrichtung der Kreativabteilung für innovative Sidekicks) haben folgende Zeilen zurecht gewonnen: „Elegante Akzente wie das Panoramaglasdach in schwarzer Kontrastausführung, die 18“ Leichtmetallfelgen in Gloss Black, getönte Scheiben und nicht zuletzt die Xenon-Scheinwerfer mit LED Signatur verleihen unserem Kompakt-SUV eine unwiderstehliche Ausstrahlung.“ Ich habe den Titel vergessen, ich glaube SUV-Stau auf dem Weg zur Hölle oder so ähnlich.



DIE BEHAUPTUNGEN DER LÜGENPRESSE

werden echt immer noch vermert dreister, aber damit hat wohl niemant gerechnet! Mit dieser Melldung wirt eine Grenze überschritten: „Intelligenz von Hunden wird überschätzt“. Und von wehm denn bitte? Von Menschen glaube ich nicht. Sein bester Freund, dass ist wieder die Hetze! Aber der Deutsche läst sich ja alles gefallen.



WENN DER DEUTSCHE GANGSTA RAPMANN

sich dem traditionelle Schrifttum widmet, heißt das zuerst mal, dass die circa 500 Bücher, die in den letzten Monaten mit der Forderung nach mehr Anstand & Manieren usw. in Deutschland veröffentlicht wurden, offensichtlich Erfolg haben. Das macht Hoffnung!

1. Der, wie allgemein bekannt, schon lange besonders gute Junge Bushido schreibt einen Brief an seinen Vater (weshalb wir die Vermutung riskieren, dass Bushi ein Album mit Kafka-Texten im Lauf hat), und das nicht irgendwo, sondern im Highlife-SZ-Magazin, und das mit einer Nachdenklichkeit, die wir in seinem Magazin nicht erwartet hätten („Meine Frau erweichte mein Herz. Sie hat lange mit mir über Dich geredet. Sie mochte Dich sehr. Meine Kinder liebten Dich.“)

2. Unser liebster Kollegah Felix Blume ist mit seinem lange erwarteten Ratgeber „Das ist Alpha!“ außerdem auch noch eine Art Notarzt in der Problemzone Buchkultur. Du kannst die ersten Seiten online nachlesen, falls du genügend Eier im Hosenanzug hast (leider kann ich hier genau deswegen nichts zitieren). Blumi (wie nur wahre Fans ihn nennen) hat damit vor allem auch einen extrem lustigen Artikel bewirkt, und das ist mehr als die meisten Dichter von sich sagen können. Um nur e i n Beispiel zu nennen: „Interessanterweise ist Felix Blume, dessen biologischer Vater Kanadier ist, ja sozusagen Deutscher mit selbsterschaffenem Migrationshintergrund. Als Teenager kam er über seinen algerischen Stiefvater mit dem Islam in Kontakt und konvertierte. Für Björn Höcke wäre das wohl eine Art individuelle Selbstumvolkung“. Schreibt Juliane Liebert (SZ,20.9.)

3. Während ich überlege (per se verweichlicht also), ein Buch über den Neuen Anstand zu schreiben (evtl. verbunden mit Romy Schneider, es ist ja nie zu spät), arbeite ich weiter an meiner neuen Comic-Serie: Bushi & Blumi. Folge 3: Wir pissen auf Tupac sein Grab, Hurensohn!

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„Macht die Scheißmusik aus, Kinder, jetzt wird geschlafen.“



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Kannen-Pflicht

proT Alexeij Sagerer

Für alle Behörden, öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, auch für Hochschulen, Theater und Museen und natürlich auch für die Gotteshäuser aller Konfessionen gilt ab sofort Kannen-Pflicht. Und das nicht nur in Bayern.

  Endlich Religionsfreiheit!

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DACHHASEN & HOCHZEITSKAPELLE

 

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Martin Fengel / Tomoya Kato

屋根うさぎの島 Die Insel der Dachhasen  屋根うさぎの島

Martin Fengel \ Tomoya Kato & Hochzeitskapelle

Vernissage und Hoffest: 15. Juni 2018 18 – 23 Uhr

Eine feierliche Eröffnung der Ausstellung der beiden Künstler Martin Fengel (München) und Tomoya Kato (Kyoto). Fengel-san zeigt neueste fotografische Arbeiten aus Japan und Kato-san präsentiert Malereien und Kleinstskulpturen aus Kyoto und München. Zart und filigran gearbeitete Kreaturen erinnern an interrationale Verbindungen und korrespondieren mit einem Sortiment an souveräner Unwissenschaft. Parallelwelten mit Skizzen vom Wesen der Dinge und den Dingen der Wesen umspielen die Besucher. Es gibt viel zu Bestaunen aber bitte, bitte nichts, wirklich garnichts zum Anfassen…

Zum Start von #Die Insel der Dachhasen spielt die weltbewusste Hochzeitskapelle aus München, deren neues Album mit Gemälden von Tomoya Kato gestaltet wurde. Die Kapelle spielt auch speziell mit japanischen Gastmusikern und wird in den Pausen, wie alle Gäste, das höfische japanisch-bayrische Essen geniessen. Lang leben die Dachhasen.

 

Die Insel der Dachhasen ist bis 16. September zu besuchen, in den drei Monaten wird es ein vielfältiges Rahmenprogramm geben. Termine und Infos folgen per Newsletter oder per klick auf lothringer13.com

 



NEUES VOM KREATIVCHEF

„Als Tom Ford Kreativchef von Gucci wurde, ordnete er an, alle Angestellten hätten schwarze Stifte zu benutzen.“ (SZ-Mag. Nr.8/2018)

Abb.: achwas



OPTIMAL RECORD STORE DAY

APR21 Record Store Day: Optimal Records, Kolosseumstr. 6, 80469 München

Bild könnte enthalten: Text

Optimal-Info: „Auch in diesem Jahr ist der dritte Samstag im April für nicht wenige Vinyl-Verrückte der höchste Feiertag. Sparstrümpfe werden geplündert, Hochzeitstagsgeschenke gestrichen und der Trip mit den Kindern ins Legoland vertagt. RSD ist schließlich nur einmal im Jahr, und da muss man seinen Standpunkt hartnäckig vertreten. Apropos hartnäckig: Das waren auch die Jungs von Thirsty Eyes, denn die hatten massiv Lust am RSD bei uns zu spielen und haben uns auf äußerst charmante Weise auf allen Kanälen belagert und sich ihren Spot als Live Combo für diesen Tag gesichert. Eine ganz feine Band aus Vienna, deren Mission es ist, „ein durchschnittliches Polka Publikum in komplett Wahnsinnige zu verwandeln.“ Große Worte, Taten folgen dann am RSD.
Im Gegensatz zu den Jahren davor und auch entgegen unserer normalen Öffnungszeiten, werden wir dieses Mal bereits um 10.00 Uhr den Laden öffnen. Wäre schön, wenn ihr das im Kreise eurer vinylsüchtigen RSD-Freunde ein wenig kommunizieren könntet, damit das wirklich möglichst viele mitbekommen. Lecker Essen gibt’s ab 16.00 Uhr aus dem Wagerl und Händen der Herz und Schnauze – Apenessen – Mädelz!“



SARGASSO #3

ist draußen, das Literatur-Kunst-Magazin, das nicht nur zweisprachig auftritt, sondern von zwei Künstlern der Extraklasse herausgegeben wird, dem Filmer M.A. Littler und dem Gospelrocker Dad Horse Ottn. Wer die Hoffnung hat, irgendwo mehr Abenteuerreisen buchen zu können, ist weit draußen auf dem Holzweg …

Sargasso III/2017  84 pages/Seiten, limited & numbered edition. Contributors/Autoren: Daniele Pantano, Jean Pierre Favreau, Franz Wright, D.H. Ottn, James Johnston, James Reidel, Guillermo Joyce, Alan Ehrensache, Kathleen Rooney, M.A. Littler, Sven Heuchert, Bornweilder, John Tottenham. / Support the pirates & get an extra edition w/ spoken words/soundscape CD for 22 €./Sei ein Pirat & ordere die Sonderausgabe mit CD.

 https://www.sargasso-magazine.com/order/


TRAGISCHE GESCHICHTE

Karin Albrecht Meine Mutter und Sophie Scholl waren Freundinnen.
Sie hat in Forchtenberg/Kocher, Lkr. Öhringen gelebt. Leider habe ich beim Ausnisten das Postkarten Foto von ihr auch entsorgt. Schade.

 

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