Lifestyle

ERINNERUNGEN AN EINE KATASTROPHE IN NEW ORLEANS

Trikont-Artist Jonathan Fischer mit der großartigen Reportage „Feuer unterm Melting Pot“, die auch nach fünf Jahren nicht veraltet ist. Thema: „Trump und die USA: Supermacht in der Krise #1 New Orleans zehn Jahre nach Katrina. BR 2015

https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung-2782910.html

„August 2005. Als in Folge von Hurrikan Katrina die maroden Deiche nachgaben, schien der letzte Tag von New Orleans gekommen: Eine Hafenstadt, aus der einst der Jazz gekommen war, die die kreolische Küche hervorgebracht hatte, stolz war auf ihre üppigen Mardi Gras-Umzüge, ihre Voodoo-Tradition, ihre Brassbands und Umzüge, die die Menschen selbst zum Begräbnis tanzen ließ. Die multikulturelle Metropole, Symbol für den Melting Pot Amerikas, drohte mitsamt ihrer Kultur unterzugehen.“

Sein wichtigster Guide und Interview-Partner:

Chuck Perkins – A Love Song For Nola | Trikont trikont.de

„Chuck Perkins Sprechgesänge transportieren den Funk von Jazz Funerals, kreolischer Küche, Mardi Gras Indian Chants, anarchischen Second Line Tänzen und Voodoo-Zeremonien. Sie fließen über mit einer Leidenschaft, die sich selbst von Gewalt, Armut, Drogenmorden und korrupter Polizei nicht unterkriegen lässt. New Orleans ist ein Ort an dem eine uralte afrikanisch-kreolische Geschichte des Widerstands weitergeschrieben wird – in den lebensbejahenden Rhythmen der jungen Brassbands wie den todesverachtenden Versen seiner Bounce Rapper.“



THIS IS LOVELY

„Im Stadtteil Lechhausen entsteht ein neues, familienfreundliches Wohnquartier * Straßen heißen nach „Jim-Knopf“, „Lummerland“ und „Urmel“ * Auch Wohnwege werden nach Figuren und Orten des berühmten Marionettentheaters benannt (…) Die sieben Wohnwege heißen „Apfelsternweg“, „Emmaweg“, „Löweweg“, „Lukasweg“, „Mikeschweg“, „Muminweg“ und „Nepomukweg“.“

„Die Augsburger Puppenkiste feierte im Jahr 1948 Bühnen-Premiere. 1953 wurde die erste Verfilmung im Fernsehen gezeigt. 2004 wurde die Augsburger Puppenkiste mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Film- und Fernsehpreise Deutschlands. Das von Hermann Amann komponierte Lummerland-Lied „Eine Insel mit zwei Bergen“ dient dem Bundesliga-Fußballverein FC Augsburg als Torhymne.“(Neue Szene)



FAUSTSTUDIO IN ACTION



DIESER HÖRSPIEL-WETTBEWERB

könnte ein Stück sinnvolle Arbeit sein:

…und bring Dein Hörspiel ins Radio / Der Preis für unabhängig produzierte Kurzhörspiele. Die Ausschreibung für den ARD PiNball 2020 startet am 1. Juni und läuft bis zum 31. Juli.

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/ard-pinball-2020-100~_detailPage-1_-dc56264c3eed6f7453c3f263012a8308a11ab691.html

Und immer eine interessante Lektüre ist der Newsletter vom BR-Hörspiel:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/newsletter-anmeldung-hoerspiel100.html



DIE FORMEL FÜR DEN ERFOLGREICHEN ROMAN

Ich dachte immer, ich wäre der Einzige, der die Formel für den erfolgreichen Roman gefunden hat. Und dann muss ich diese Beschreibung über den Debutroman einer belgischen Autorin lesen: „Etwas Stephan King, ein wenig Hitchcock und jede Menge Blut und Tod – und das alles in sanftem Ton erzählt.“

Ich weiß nicht, wie dieser „Stephan“ (Spiegel Bestseller Das Kulturmagazin) King das findet, aber ich muss mir jetzt schon wieder was Neues überlegen. Ich glaube, mehr Blut mit ultrasanftem Ton ist das Ziel. Aber ich bin mir noch nicht sicher. Vielleicht wäre ein brutaler Ton mit noch mehr Blut besser? Es ist fuckin shit, dass man sich in diesem fuckin Gewerbe immer so viel fuckin shit überlegen muss. Während andere Leute einen Haufen Geld damit machen, dass sie Leute feuern, ablinken, reinreiten oder sonstwie fertigmachen. Bei allem Respekt vor ein wenig Hitchcock, das ist nicht in Ordnung.



SPITZENSATZ (50)

Ich habe nicht sechseinhalb Jahre studiert, mir drei Fremdsprachen beigebracht, in der Bibliothek gesessen, gelernt und Hausarbeiten geschrieben, um mich jetzt als Pizzalieferant zu bewerben.

(Philipp Heilgenthal, auf: bento 8.6.2020)



WIE EINE NEUTRONENBOMBE

ist der Titel des Kommentars zum „Konjunkturpaket“ von Berthold Seliger, Berliner Konzertveranstalter, Buchautor, Journalist und einer der wichtigsten kulturpolitischen Beobachter und Kritiker, die wir haben. Untertitel: „Für Kunst und Kultur bleibt im »Konjunkturpaket« der Bundesregierung weniger als ein Prozent“.

Auszug: „Nun also die Endlich-Hilfe der Bundesregierung: ein »Kulturinfrastrukturfonds«, für den eine der 130 Milliarden des »Konjunkturpakets« zur Verfügung gestellt wird, also 0,77 Prozent. In den mageren fünf Zeilen, die die große Koalition in ihrem 15-seitigen Programm für »Kunst und Kultur« übrig hat, geht es um die »Wiederaufnahme ihrer Häuser« und, reichlich nebulös, um die »Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur« sowie die »Förderung alternativer, auch digitaler Angebote«. (…) Kein Wort über die Venues, also die Konzertsäle der Zeitkultur, kein Wort über unabhängige Konzert- und Tourneeveranstalter, und auch die Künstler*innen, Musiker*innen und Kulturarbeiter*innen kommen gar nicht erst vor. Die Zehntausenden soloselbstständigen Musiker*innen und Künstler*innen, aber auch die über 100 000 »frei« beschäftigten Arbeitskräfte der Kultur (von Bühnenarbeiter*innen und Stagehands bis zu Security- und Tonleuten) werden von CDU, CSU und SPD in den Hartz-IV-Bezug gezwungen.“

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1137504.konjunkturpaket-wie-eine-neutronenbombe.html?fbclid=IwAR0Mg92QjacwqKCTR_xZglcjS87jFA49eHU8DRTXktKp9JJpMTW1YQ_cimI



DIE NEUE MODE MIT I CAN’T BREATHE TANKTOP

Manchmal musst du schneller sein als die anderen … und manchmal ist es nicht teuer, schneller als die anderen zu sein … wenn du schnell zuschlägst:

„I CAN’T BREATHE TANKTOP

29 € inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten Kostenloser Versand für Dich ** Wird nach Bestellung produziert Bei Dir in 4-6 Werktagen **“



ICH FINDE ES GROSSARTIG DASS SICH DIE DEUTSCHEN

wieder so sehr um den gleich kommenden Sommerurlaub kümmern, und darum, dass sich die Planungsspezialisten im Biergarten um ordentliche und anständige Planung kümmern können. Während sich andere Leute immer nur um Zeug kümmern, um das man sich schon in längst abgehakter Vergangenheit nicht besonders gekümmert hat, damit nur ja keine uneingeschränkte gude Laune bei den Deutschen aufkommt.

https://www.spiegel.de/kultur/corona-leugnung-und-antisemitismus-warum-verschwoerung-warum-die-juden-a-46d89ede-6bc3-43f0-9b53-5064992ad416

„Es sind eben leider wenig Fälle bekannt, wo sich Antisemiten wieder zurückentwickeln.“ Wenn sie aus dem Österreich-Urlaub nicht zurückkommen, wären wir mal einen Schritt weiter. Aber möchten wir das dem kleinen hübschen Land, trotz vieler offener Rechnungen, zumuten?



ICH MÖCHTE JETZT AUCH EIN NEUES AUTO

Revisiting the film of Stephen King's Christine | Den of Geek