Lifestyle

HANK IN MJUNIC

hank



WAS SOLL DAS DENN

genau genommen heißen, wenn das der CSU-Ehrenvorsitzende Dr. Stoiber schon gesagt hat: „Es reicht nicht, die AfD auszugrenzen und ihre Wähler pauschal zu kritisieren.“



DIESE GUTEN DEUTSCHEN

Während ich mich frage, was die Frau SPD-Abgeordnete Petra Hinz gerade macht, und wieviele Drehbuchschreiber an dieser netten Geschichte schon dran sind, und ob man nicht ein Buch mit den interessanteren sozialdemokratischen Personalstories seit sagen wir Sarrazin schlampig machen sollte, und warum diese das Abitur und eine Jurakarriere vortäuschende Frau Hinz es für eine gute Idee hielt, unter diesen Umständen ihre Angestellten zu traktieren, und ob ein psychopathisches Gebrüll eine gute Anfangsszene wäre, und was da an Verschwörungskram mitlaufen könnte, fällt mir dann doch vor allem ein ziemlich gutes Plakat der Roma-Initiative Köln ein:

Das alltägliche Kavaliersdelikt

Versicherungsbetrug Steuerhinterziehung Fahrerflucht Schwarzfahren Schmuggeln (Zollvergehen) Alkohol am Steuer Umweltverschmutzung Aufsichtspflichtverletzung Kindesmißhandlung Reisegepäckbetrug Gefälligkeits-Quittungen Schwarzarbeit Pfuscharbeit Krankfeiern Ladendiebstahl Üble Nachrede Verleumdung Kinderarbeit Verbotenes Glücksspiel Urkundenfälschung Kauf von Hehlerware Betrug beim Autoverkauf Unterschlagung Privattelefonieren im Betrieb Mitgehenlassen von Firmeneigentum Schwarzgeld Schweizer Konten Nötigung Prostitutionstourismus Vergewaltigung in der Ehe Kindesvernachlässigung Erbschleicherei Entmündigung von Verwandten Rentenerschleichung durch angebliche Invalidität Ausbeutung von Lehrlingen Schwarzhören und -sehen Spesenfälschung Raubvideokopien Verletzung des Jugendschutzes Denunziation Fundunterschlagung Rechnungen vordatieren Überhöhte Rechnungen Unterlassene Hilfeleistung Überhöhte Geschwindigkeit Nächtliche Ruhestörung Sogenannte Gefälligkeits-Falschaussagen vor Gericht Erschlichenes Zeugengeld Diebstahl in Hotels Gefälschte Belege Klau aus Bibliotheken „Organisieren“ Aktive und passive Bestechung

Und dann das Maul aufreißen über ein paar Kinder, die klauen, um zu überleben!



WARUM KLAUEN MILLIONÄRE?

Die neue Meldung zu Adele lautet, ob sie wohl einen Roman schreibt, und wir fragen uns, warum sie etwas anderes tun sollte. Eine nicht ganz neue Meldung lautet, dass Adele womöglich bei einem kurdischen Sänger geklaut hat, und Sammy Khamis hat dazu für den Zündfunk vom 20.7. einen weiteren sehr schönen Beitrag gemacht, über westliche Popmillionäre, die wenigstens so cool sind, an entlegenen Stellen einzuklauen, womit schon etwas mehr gemeint ist als 1,8 Sekunden sampeln. Eine Sitte, die dann auch z.B. an Roman-Millionäre erinnert, die nicht damit zufrieden sind, einen Haufen Schotter mit Schrott zu machen, sondern wahre Anerkennung begehren, ein Lob im Zeit-Feuilleton sagen wir mal. Während ich zur Zeit eine andere Spur verfolge: Ist Adele Laurie Blue Adkins die illegitime Tochter von Hasil Adkins? Der Beweis, an dem ich nah dran bin, wie allein schon die Plattencovers zeigen, wird mich nicht reich machen. Aber Aufheitern. # Der Beitrag ab 22’20 zum Nachhören:

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/zuendfunk108.html

Adkins Hasil jpgHasil Adkins Achy Breaky Ha Ha Ha Records LPs Vinyl and CDs



MUTIGE FRAU IM OLIVER-BIERHOFF-SHIRT

 Foto: Tina Bühner

„Unter dem Motto >Mut< steht das diesjährige Rahmenprogramm zum Friedensfest (…) Der Münchner Künstler Boris Maximowitz steht hinter der 2,80 Meter hohen Buchstabeninstallation, die zunächst auf dem Rathaus angebracht werden sollte, was allerdings nicht die Gnade der Verwaltung fand“, schreibt Kollege Florian Kapfer schon um 11h27, obwohl wir bis (gefühlt!) um 5h27, zuletzt in einer Kellerrockdisco namens Circus (die er schon als Teenager aufgesucht hat, nachdem er sich aus dem Haus der Eltern, die zurecht besorgt gewesen wären, geschlichen hatte), im Angesicht einer jungen Frau, die hinten auf ihrem Fußballshirt „Oliver Bierhoff“ stehen hatte (keine Erfindung!), über das Spiel und andere Meilensteine der deutsch-französischen Geschichte, das bzw. die ich inzwischen naturellement verdrängt habe, diskutierten.

http://www.neue-szene.de/magazin/news/der-mut-gelandet



JUST ANOTHER KARAOKE SONG

Sometimes I think about leaving, do a little bummin around
I wanna throw my bills out the window, catch a train to another town
But I go back working, I gotta buy my kids a brand new pair of shoes
Yeah drink a little beer in a tavern
Cry a little bit of these working man blues

Bildergebnis für merle haggard album coversBildergebnis für merle haggard album coversBildergebnis für merle haggard album coversBildergebnis für merle haggard album covers

 

 



HEUTE ÜBER MORGEN

auch kritische Anmerkungen von Optimal-Boss Christos Davidopoulos in der Süddeutschen … und dieser Newsletter: „am SA 16.04.16 ist R E C O R D   S T O R E  D A Y +++ LIMITIERTES, RARES, VINYL TOTAL & DIE HOCHZEITSKAPELLE  live  um 20:00 Uhr im Optimal Plattenladen,  Kolosseumstr. 6, München

OPTIMAL! ACTION! Mi 20.04.2016 DÜSTERBUSCH CITY LIGHTS  Lesung von/mit Alexander Kühne. Underground Musik Kultur in der ehemaligen DDR. Veranstalter: Heyne Hardcore.  Mo 02.05.2016 ALFRED HILSBERG – EIN LEBEN  FÜR DEN UNDERGROUND Lesung von/mit Christof Meueler



JETZT

passt mal auf, Freunde, ich kann hier nicht so viel reinschreiben, wie ich möchte, ich kann nur versichern, ich gebe mein Bestes —  so finde ich jetzt nicht die Adresse der Bar, in der ich die ganze Zeit John Lee Hooker höreen durfvte konnte und wollte …. natürich jetzt bissechen betrujnken, kannts du dien st3ein auf mich werfenh, viel gl´ck.,,



DON’T TELL US WHAT TO PLAY (IN JAZZ CITY BELGRADE)

Sava Mala ist ein altes Viertel in der Nähe des Hauptbahnhofs, den Berg rauf Richtung Zentrum. Der Reiseführer sagt zurecht, es sei ziemlich kaputt und vergessen etc. Trotz der phantastischen Lage mit Nähe zur Donau. Genau deswegen finden sich jetzt eine Menge Anzeichen für den Beginn der Aufbau- und Aufräumarbeiten, die man Gentrifizierung nennt. +++ Ein paar Häuser links von der Reihe auf dem Foto unten das große Restaurant „Berliner“ (Slogan schon draußen: “bier-musik-essen”; der Wirt war natürlich mal in Berlin). Nur deshalb aufmerksam geworden, weil um 11h nicht irgendein Jazz aus der offenen Tür kam, sondern “Sidewinder” von Lee Morgan, was ich jetzt bei den Lesungen immer als Musikbeispiel benutzt habe, weil Lee Morgan in meinem Roman eine wichtige Nebenrolle hat; meine Reaktion also, hey, was ist das denn?! Auf den großen Unterlagen aus Packpapier am Tisch: “Ich bin ein Berliner”. Eines der Bilder an der Thekenverkleidung: ein Trabbi, der die Berliner Mauer durchbricht. (Adr. Facebook: berliner.pivnica) +++ An der Treppe rauf ins Zentrum der nächste Jazzclub. Früher Sonntagnachmittag: draußen ziemlich voll, viele schicke Leute; drei der vier Kellner haben die Haare oben am Kopf zu einem Zöpfchen gebunden. +++ Überhaupt glaube ich jetzt langsam behaupten zu können: Jazz City Belgrad. Wirklich verblüffend aus wie vielen Lokalen Jazz bzw. Jazzyfied Musik kommt, auch mit House oder Funky Zusätzen. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet, und ich habe noch nicht herausgefunden, warum das so ist. +++ Gestern kamen wir nach anstrengender 10-Std-Autofahrt im Zentrum nähe Goetheinstitut wieder in Belgrad an, und parkten genau vor dem Lokal, das wir erhofft, aber bisher nicht gefunden, nicht mal einen Hinweis darauf bekommen hatten. Aus der Tür kam so SoulJazz. Der Vinyl-DJ gleich am Fenster. Innen eine Wand Regale mit Platten zum Verkauf, und das Ganze zugleich eine Bar, die zum Glück nicht so studentisch ist. Hat jemand mal was Besseres erfunden? Großes Schild an der Wand: “We don´t tell you what to drink… So don´t tell us what to Play!“ Extrem sympathisch alles … Adr: LEILA Records and Books, Kralja Petra 41. www.leila.rs +++ Paar Straßen weiter ein Graffiti: „Call 1-800-Train“ mit Brustbild von John Coltrane. +++ Während im Supermarkt Maxi – anderes Viertel, zwanzig Fußminuten weiter – anscheinend immer Reggae und Ska läuft. Was auch, plus okayer aktueller Disco, aus dem Laden von gegenüber dröhnt. In dessen Biergarten eine Milosevic-Büste steht. Und heute abend auf dem Gehsteig zwei Plastikelephanten, so groß, dass ich im ersten Moment erschrocken bin. Was ich jetzt weder interpretieren könnte noch wagen würde… verdammt, diese magnetische Wirkung kommt mir jetzt bekannt vor!

Mehr Fotos dazu u.a.: http://textbaufranzdobler.tumblr.com/

belgradestreetphotography: Sava Mala  |©Carlos González Moreno Sava Mala (vgl. auch die Eintragung vom 31.3.) ist ein altes Viertel in der Nähe des Hauptbahnhofs, den Berg rauf Richtung Zentrum. Der Reiseführer sagt, es sei ziemlich kaputt und vergessen etc. Trotz der phantastischen Lage mit Nähe zur Donau. Genau deswegen finden sich jetzt eine Menge Anzeichen für den Beginn der Aufbau- und Aufräumarbeiten, die man Gentrifizierung nennt. +++ Ein paar Häuser links von der Reihe auf diesem Foto das große Restaurant &quot;Berliner&quot; (Slogan schon draußen: &ldquo;bier-musik-essen&rdquo;; der Wirt war natürlich mal in Berlin). Nur deshalb aufmerksam geworden, weil um 11h nicht irgendein Jazz aus der offenen Tür kam, sondern &ldquo;Sidewinder&rdquo; von Lee Morgan, was ich jetzt bei den Lesungen immer als Musikbeispiel benutzt habe, weil Lee Morgan in meinem Roman eine wichtige Nebenrolle hat; meine Reaktion also, hey, was ist das denn?! Auf den großen Unterlagen aus Packpapier am Tisch: &ldquo;Ich bin ein Berliner&rdquo;. Eines der Bilder an der Thekenverkleidung: ein Trabbi, der die Berliner Mauer durchbricht. (Adr. Facebook: berliner.pivnica) +++ An der Treppe rauf ins Zentrum der nächste Jazzclub. Früher Sonntagnachmittag: draußen ziemlich voll, viele schicke Leute; drei der vier Kellner haben die Haare oben am Kopf zu einem Zöpfchen gebunden. +++ Überhaupt glaube ich jetzt langsam behaupten zu können: Jazz City Belgrad. Wirklich verblüffend aus wie vielen Lokalen Jazz bzw. Jazzyfied Musik kommt, auch mit House oder Funky Zusätzen. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet, und ich habe noch nicht herausgefunden, warum das so ist. +++ Gestern kamen wir nach anstrengender 10-Std-Autofahrt im Zentrum nähe Goetheinstitut wieder in Belgrad an, und parkten genau vor dem Lokal, das wir erhofft, aber bisher nicht gefunden, nicht mal einen Hinweis darauf bekommen hatten. Aus der Tür kam so SoulJazz. Der Vinyl-DJ gleich am Fenster. Innen eine Wand Regale mit Platten zum Verkauf, und das Ganze zugleich eine Bar. Hat jemand mal was Besseres erfunden? Großes Schild an der Wand: &ldquo;We don´t tell you what to drink&hellip; So don´t tell us what to Play!&quot; Extrem sympathisch alles &hellip; Adr: LEILA Records and Books, Kralja Petra 41. www.leila.rs +++ Paar Straßen weiter Graffiti: Call 1-800-Train mit Brustbild von John Coltrane. +++ over and out.  

Foto: belgradestreetphotography.tumblr.com



WÄHREND IN BERLIN

das hier Thema ist, wie die jW meldet: „Saufen aktuell Nummer zwei – Das einzig nüchtern lesbare Magazin für Politik und schöne Künste gibt tatsächlich die zweite Runde aus. »Trinker sorgen als letzte konservative Elite des Abendlandes für die Erhaltung des Freiraumes um den Aschenbecher und wissen, was beschleunigte Theorieaneignung ist: Warten. Wer zu früh kommt, den bestrafen die Frauen!« Das demonstrieren live, über und unterm Mikrophon heute abend um 20 Uhr in der Baiz Berlin, Schönhauser 26 A: Paul Gröbel, Peter Wawerzinek, Robert Mießner, Bernadette Lemaitre, Holger Schlotter, René Beder und Matthias Hering.“