EMIL MANGELSDORFF R.I.F.

„Der legendäre Frankfurter Saxofonist Emil Mangelsdorff ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Gemeinsam mit seinem Bruder Albert gehörte er zu den prägenden Figuren des deutschen Jazz. Auch als Aufklärer über die NS-Zeit machte er sich einen Namen.“ (faz.net, 21.1.)

Wir waren bereit für ein Interview, aber er war schon seit Dezember nicht mehr gut beinander, hatte auch sein letztes Konzert in Frankfurt absagen müssen. Wir hatten uns 2017 bei einer Gedenkveranstaltung im Frankfurter Jüdischen Museum für den Schriftsteller Hans Frick kennengelernt, der mit Emil und Albert Mangelsdorff befreundet war. Freunde im Namen von Jazz und Antifaschismus. Erst ab da hatte ich angefangen, die verschiedenen Verbindungen richtig zu recherchieren, verdammt zu langsam. Geschrieben wird das trotzdem. Einige Details werden fehlen. Haltung und Werk dieser drei großen Männer werden nicht vergessen, sie werden sozusagen als Barrikaden dringend gebraucht.

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