NEUN STUNDEN

dauert einer der bedeutendsten und besten Dokumentarfilme, die je gedreht wurden, „Shoa“ von Claude Lanzmann (1985). Keine Minute zu lang und zu sehen auf Arte, verfügbar bis zum 18/05/2026. „Elf Jahre reiste der 2018 verstorbene Filmemacher durch Europa und sprach mit Zeitzeugen des Holocaust – Opfern und Tätern. Der Film führt zurück an die Orte der NS-Verbrechen“. Ohne historische Aufnahmen. (Ebenfalls in der Mediathek „Ich hatte nur das Nichts“ über die Entstehung).

https://www.arte.tv/de/videos/017079-001-A/shoah-1-2/

Wie gestern und morgen ist heute auch ein guter Tag, um zu lesen:

Jan Gerber: Das Verschwinden des Holocaust / „Warum wurde der Holocaust erst vergleichsweise spät, seit den Siebzigern, als »Hauptereignis des Nationalsozialismus« (Claude Lanzmann) begriffen? Weshalb schwindet dieses Wissen seit einigen Jahren wieder? Was sind die Bedingungen von Erkenntnis über den Holocaust und der Erinnerung daran?“
https://edition-tiamat.de/books/das-verschwinden-des-holocaust
Bittermann, Klaus/Hesse, Christoph (Hg.): Umkämpfte Geschichte – Einsprüche gegen die Umdeutung des 7. Oktober. „Ist der Vorwurf des Genozids an den Palästinensern berechtigt oder Propaganda? Ist der Boykott aller Israelis legitimer Widerstand oder Antisemitismus? Und warum wird die Hamas so behandelt, als wäre sie eine Widerstandsbewegung?“ Mit Beiträgen von Benny Morris, Eva Illouz, Pascal Bruckner, Doron Rabinovici, Dana von Suffrin, Norman Goda, Jürgen Kaube u.a.
https://edition-tiamat.de/books/umkaempfte-geschichte
Tags: