BETRUG IM BUSINESS

ist auch im Sektor „Buch“ nichts Neues, aber von dieser Variante habe ich noch nichts mitbekommen: „Onlinebetrüger haben es neuerdings auch auf Buchautoren abgesehen. Die Methoden sind oft raffiniert und perfide“ (damit musste man rechnen, und wenn sie es oft nicht offensichtlich sind, dann sind sie möglicherweise besonders perfide!):

https://taz.de/Buchautoren-als-Ziel-von-KI-Betrug/!6200860/

Daraus ein Detail: „Wenn man dazu bedenkt, dass es heutzutage durch aggressive Self-Publishing-Kolosse wie Amazon sehr einfach geworden ist, ein Buch ganz ohne Verlag online zu stellen … immer mehr potenzielle Opfer … Laut einer … Studie haben sich von 2022 bis Ende 2025 … die monatlichen Online-Buchveröffentlichungen auf Amazon auf über 300.000 Titel verdreifacht.“

Insgesamt also eine (weitere!) Erweiterung der berühmten Aussage von Graham Greene „writing is my business“.

Die im Artikel zitierte Aussage einer Festival-Kuratorin – „In einer Zeit, in der Schriftsteller ohnehin schon unter erheblichem finanziellen Druck stehen, sind Betrugsversuche, die ihre Hoffnungen auf Festivalauftritte und den Kontakt zu Lesern ausnutzen, besonders grausam.“ – ist allerdings, also besonders grausam ist das auch wieder nicht.

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