DAS BAJSZEL

ist eine Wirtschaft in Berlin, die von Antisemiten, die keine sein wollen, häufig bedroht und nicht nur mit Worten angegriffen wird. Wie auch von solchen, die das sehr wohl sein wollen. Weil dort Veranstaltungen wie diese Buchpräsentation am 26.3. um 19h30 stattfinden:

„Vom Antisemitismus, der keiner sein will“, von und mit Richard Schuberth. Erschienen im Verlag, der von Antisemiten, die keine sein wollen, besonders gehasst wird: Edition Tiamat.

„Ebenso polemisch wie analytisch ergründet Richard Schuberth die Metamorphosen des neuen Antisemitismus – als einen weiteren, zeitgeistig adaptierten Versuch, individuelle Realitätsverluste und gesellschaftliche Widersprüche zu einer wahnhaften Meta-Erzählung zu harmonisieren.“

zB S.34: »Und doch sieht es so aus, als hätte der Antisemitismus – learning by doing – seine Gestalt gewechselt und wäre von den Rechten zu den Gerechten übergelaufen, wo er, ständig das Lachen über den gelungenen Coup unterdrückend, die Palästinaflagge schwenkt.« 

https://edition-tiamat.de/books/vom-antisemitismus-der-keiner-sein-will

Vorarbeiten von Richard Schuberth zu seinem großartigen Buch bei jungleworld, zB:

https://jungle.world/artikel/2025/43/wahn-wirklichkeit-vom-antisemitismus-der-keiner-sein-will

»Richard Schuberth, der sachkundig und sprachmächtig wie kaum ein anderer seit Jahren über Israel und Palästina schreibt und gegen Falschmeldungen aller politischen Bastionen anschreibt …« (Karl-Markus Gauß)

Außerdem der soeben ausgezeichnete Verleger Klaus Bittermann: »(…) der Empfänger des Hauptpreises der Kurt-Wolff-Stiftung (…), den Mara Delius zuvor für den über Jahrzehnte gehaltenen Kurs seiner Edition Tiamat gegen den Mainstream und den vorherrschenden Literaturgeschmack gewürdigt hatte, gab seiner Rede dann allerdings noch einen anderen Dreh, indem er dafür plädierte, Weimer doch seinem Schicksal zu überlassen und sich übergeordneten Themen zuzuwenden (…)

https://www.youtube.com/watch?v=KypJ4GyAM9M

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