Allgemein

DEM SCHEUER GESCHEUERT

von uns Fußball spielenden ministrierenden Senegalesen (via Equal Rights Movement Augsburg):



SCHASCHKO IN MJUNIC

http://www.herzkasperl-rotwand.com

 Ausstellung mit 51 Portraits im Stadtcafe im Münchner Stadtmuseum ab dem 19. September, dem ersten Wiesnmontag 2016. Eine neue Rotwand sozusagen. Die Bilder werden gezeigt bis zum 15. Januar 2017. Täglich geöffnet. Es erscheint ein FOTOBUCH mit 82 Originalfotos, 10×10 cm, gebunden. Das beidseitige A2 POSTER zur Ausstellung mit 77 Rotwand-Fotos. ROTWAND ONLINE-AUSSTELLUNG mit Musik ab dem 19. September 2016. FOTOPRINTS mit Rahmen auf Anfrage. Buch und Poster gibt es im Museumsshop SERVUS HEIMAT im Münchner Stadtmuseum.

ROTWAND ist das Portrait des Herzkasperl-Zelts und der Menschen, die an 16 Wiesntagen 2015 dafür gesorgt haben, dass der Ort eine ganz eigene Anziehungskraft entwickelt. Die Bilder zeigen Musikerinnen und Musiker, die im Zelt aufgetreten sind, Kellnerinnen und Kellner, den Wirt, die Gäste beim Feiern. Fotografiert wurde ganz bewusst auf wenigen Quadratmetern neben der Bühne, ganz nahe am Zentrum und Herzstück des Zelts. Die rote Wand schafft zugleich einen neutralen Hintergrund, ist aber auch Teil der Party und spiegelt Adrenalin, Stress, Bier und Feierstimmung des insgesamt 1500 Personen fassenden Herzkasperlzelts. Während des laufenden Wiesnbetriebs und zu unterschiedlichen Tageszeiten entstand vor der Rotwand ein temporäres Fotostudio.

Die Portraits zeigen Musikerinnen und Musiker der Hausband, G.Rag und die Landlergschwister, und anderer Bands, die im Zelt spielten. Von Attwenger bis Zwirbeldirn. Andere Rotwand-Heldinnen sind die Kellnerinnen und Kellner. Auf den Portraits sieht man auch die Spuren der bereits absolvierten Wiesntage, gelaufener Kilometer und getragener Maßkrüge. Auch Freunde und Bekannte, die als Gäste im Herzkasperl feierten, sind jetzt Teil der Rotwand-Ausstellung. Vor allem aber sind die Rotwand-Portraits eine Hommage an alle, die auf der Wiesn arbeiten, während wir feiern. Prost & danke, Hias Schaschko“



ES GIBT IMMER NOCH EIN ANDERES BAYERN



BEI DEN MIESEN

„Wir leben in miesen Zeiten. Wie mies sie sind, kann man daran erkennen, für wen es gerade glänzend läuft (…) während fast alle Zeitungen gegen das Sinken ihrer Auflagen kämpfen, gab die ‚Junge Freiheit‘ bekannt, ihre sei im letzten Jahr um 16 Prozent gewachsen. Kaum eine Firma des rechten Milieus scheint jedoch so im Einklang mit dem regressiven Zeitgeist zu sein wie der Kopp-Verlag. Was in den Neunzigern als Nebenbeschäftigung eines Polizisten mit Ufo-Faible begann (…) 80 Beschäftigten ausgewachsen (…) Umsatz sei zuletzt um 10 bis 20 Prozent gewachsen.“ (Paul Simon: Die Wahrheit über den Volksverrat, in: konkret 8/16)



HEISSE SACHE IN 24321 LÜTJENBURG

Faszination Meer - Galerie Richter

Abb.: Guido Sieber. Eröffnung 31.7. 18h, Ende 17.9. GALERIE RICHTER · Niederstraße 19a · 24321 Lütjenburg. Galerie-richter.de ## Weiterhin erhältlich: Guido Sieber/Franz Dobler: Rock´n´Roll Fever.



OPTIMAL



EINE

mediale Fußnote bzw. auch Anregung oder Mahnung, nicht sofort alles mögliche aus so einem Fall zu schließen, irgendwas zu behaupten oder aus zu wenigen Tatsachen zu interpretieren, findet sich in Ines Geipels Buch „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“ (Klett-Cotta, 2012), in dem sie u.a. den Amoklauf in Erfurt 2002 rekapituliert und untersucht:

„Die Geschichte von Robert Steinhäuser als isoliertem Einzelgänger jedenfalls ist eine im Nachhinein aufgebaute, offenbar willkommene Legende. Einzelgänger ist er nie, zu keinem Zeitpunkt gewesen.“



VOM BAYRISCHEN LEITKULTUR

Diese besonders christlichen Christsozialen, die im Leben nicht mehr gemacht haben, außer juristische Seminare abzusitzen und in Parteiversammlungen abzuhängen, halten uns Vorträge über bayrische Leitkultur? Gibt es denn unter den vielen EU-Verordnungen keine, die diese Art geistiger Körperverletzung verbietet und bei Zuwiderhandlung einbuchtet?

Eine Anfrage im Landtag bzgl. des Zusammenhangs zwischen bayrischer Leitkultur und Integrationspflicht wurde laut Süddeutsche v. 24.6. so beantwortet: „Die Integrationspflicht ist an der Leitkultur auszurichten“. Und: „Die vorherrschenden Umgangsformen, Sitten und Gebräuche, die im Einklang mit Recht und Gesetz stehen, sind zu respektieren“. Selbst drittklassige Kabarettisten kommen mit sowas nicht weit.

Eine erhellende Präzisierung, worum´s da geht, findet sich in Konkret 4/16 in der Gremliza-Kolumne mit dem Titel „Er ist wieder da“. Gremliza zitiert aus einem Gespräch, das Michel Friedman mit seinem Talkgast von der CSU, Michael Frieser führte. Friedman zitiert den CSU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Thomas Kreuzer mit „… wir wollen keine Multikulti-Gesellschaft, sondern wir wollen einen ganz klaren Maßstab, was wir bei der Integration erwarten, und das hat was mit der Leitkultur zu tun“, um dann diesen Frieser zu fragen: „Was ist denn die Leitkultur? Frieser: Die Leitkultur ist, was wir als christlich-jüdisches Abendland bezeichnen … Friedman: (…) Sie wollen mir doch nicht sagen, dass es eine christlich-jüdische Kultur gibt … Christlich-jüdisch – da kann ich nur sagen, als Jude: 2000 Jahre Verfolgung, dazwischen ein bisschen Pogrom, Blutspuren – das ist doch kein Vorbild …“ Und dann die Antwort vom Frieser: „Lenken wir nicht vom Thema ab“.

Da quälen mich folgende Fragen: Wie kaputt ist unser Bayern, wenn solche Frieser im Landtag abhängen können? Und was haben grundanständige Bayern getan, dass sie mit solchen Figuren abgestraft werden? Kann es also einen Gott geben, und wenn ja, ist er wirklich ein lieber?



WIE ES IST

„Es ist ein Kniefall vor den Rechtspopulisten“, kommentiert Felix Werdermann im neuen der Freitag das Integrationsgesetz, und endet damit: „Die Organisation Pro Asyl hat schon recht: Es handelt sich um ein Desintegrationsgesetz.“

Den Weg bis zu diesem Desaster kann man ein wenig nachvollziehen durch das Portrait über diesem Kommentar: Ein Typ, der Jahrzehnte lang durch die CDU marschiert ist, dann im Windschatten der FAZ Herausgeber der Märkischen Allgemeinen wurde, um in der lächerlichen Parodie des verblödeten englischen Gentleman immer noch frei herumzulaufen. Deshalb hätten wir nichts dagegen, wenn in diesem Gauland, das auch durch eine SPD-Figur wie Sarrazin gezeichnet ist, wieder die vier ehemals sog. Besatzungsmächte nach den Rechten sehen würden.



GLAUBEN SIE KEINEM HEIMATMINISTER

 

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