DIE STADT DER ARISIERTEN KAFFEEHÄUSER

bezeichnet und beschreibt Richard Schuberth die Stadt anlässlich des Megamusikevents, inklusive der damit verbundenen Bedingungen, Äußerungen und diversen Feinheiten und nicht so bekannten bzw. nicht so leicht-flott berichtbaren Details:

(Auszüge) Der Musikwettbewerb wird von einigen Ländern boykottiert, „Aserbaidschan indes ist wieder mit dabei. Jenes Land, dessen Armee im September 2023 etwa 100.000 Armenier aus Bergkarabach, die gesamte seit Jahrtausenden dort ansässige armenische Bevölkerung, vertrieben hat. Wer die einmütige Ökumene der Israel-Boykottierer auf ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber dieser ethnischen Säuberung hinweist, für den hat sie einen griffigen Begriff im Ärmel: Whataboutism (…)“.

Traditionell sensationell gastfreundlich „offerieren Wiener Cafés allen Teilnehmerländern Hauptquartiere (Eurofan Café). Bloß einem Staat wollte niemand Obdach geben, als sei er schon from the river to the sea im Mittelmeer verschwunden. Einzig der beherzten Initiative von Lisa Wegenstein von Artists Against Antisemitism verdankt sich, dass sich israelische Fans im Restaurant Kantine im Museumsquartier für zwei Wochen willkommen fühlen können. Jedenfalls hat sie die Stadt der arisierten Kaffeehäuser vor einer nationalen Schande bewahrt.“

https://www.derstandard.at/story/3000000319869/anti-israel-proteste-beim-song-contest-es-ist-das-alte-haessliche-lied?

Der Artikel ist eine Ergänzung zum neuen Buch von Richard Schuberth: 

https://edition-tiamat.de/books/vom-antisemitismus-der-keiner-sein-will

Tags: