Bildung

A SPECIAL TRIP TO THESSALONIKI

Von meinen FreundInnen von der Firma „Die Seiferei“, die in jeder Hinsicht stark mit Thessaloniki verbunden ist, kommt dieser Hinweis auf einen ausführlichen und mit vielen Verweisen ergänzten Artikel über diese faszinierende Stadt und ihre tragische Geschichte, die eine für immer offene Rechnung mit den Deutschen ist:

https://www.hagalil.com/2018/10/thessaloniki-3/?fbclid=IwAR3aUtsxT34-1epNtKXiCEKCMG5x-3kyW-_z3ayPUfNNbowNI3jnn4E7uD4

https://seiferei.noblogs.org/

Ergänzender Literaturtipp zu exakt dieser Thessaloniki-Geschichte, die in der Gegenwart nicht erledigt ist: Der großartige Roman „Lebt“ von Orkun Ertener, der zuvor schon für eine der besten jemals in Germanistan produzierten TV-Serien, „KDD – Kriminaldauerdienst“, die Drehbücher geschrieben hat.



GERMAN NEWS

Coverkombi #10/2020

Von letzter Woche online: https://jungle.world/inhalt/2020/09

Thema: „Munition für den Terror (…) Die Hetze der AfD trägt zum rechtsextremen Terror bei. Von dieser Kritik fühlt sich die Partei auf den Schlips getreten. Doch die Übergänge zwischen vermeintlich seriösen Rechten und der rechtsterroristischen Szene sind fließend, das Bekennerschreiben des Attentäters ist eine übersteigerte Version des verbreiteten völkischen Wahns. In Hessen hofft man nun auf Aufklärung und einen weiteren Untersuchungs­ausschuss. Doch das Problem des Rechtsterrorismus betrifft ganz Deutschland.“

 



NACH DEM SPIEL IST VOR DEM KAMPF

Hier eine schöne 2:19-Ergänzung zum Brecht-Festival 2020. Das Festival erreichte mit dem Hanns Eisler-Liederabend „Wir, so gut es gelang, haben das unsre getan“ der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot mit den Vokalisten Maren Eggert und Ole Lagerpusch seinen artistischen Höhepunkt am Endpunkt.

Auf Anweisung des Gesundheitsvolkskommissariats war die Theke des Staatstheaters nach dem großen Applaus um 20:45 geschlossen, auch dafür großen Dank! Denn wie schon mein seliger Lieblingsonkel und Gewerkschaftsboss Konrad Aufmwasser zu sagen pflegte: Wat Krupp in Essen, sind wir in Saufen!

https://vimeo.com/314790784

Sculpture by Jana Debrodt, Concept & Videosculpture by Ba Weigel / Ila Castelli

Theaterarbeiterin Barbara Weigel: https://www.ilacastelli.org/



DIE UNIVERSITÄT, DIE WIR

seit über 30 Jahren besuchen, steht jedem offen, aber es gibt kein Ende mit Abschluss und Garantie für eine Karriere im diplomatischen Dienst:

https://www.konkret-magazin.de/404-aktuelles-heft



DIE JÜDISCHEN FILMTAGE

laufen in München noch bis zum 15. Februar, hier das Programm:

http://www.ikg-m.de/

Do. 23.01.2020 10:00 | 26. Tewet 5780

Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Jüdische Filmtage: „Leni… muss fort.“ Film und Gespräch

Regie und Drehbuch: Leo Hiemer
Kamera: Marian Czura; Schnitt: Ulrike Leipold
Musik: Vyšniauskas-Quartett
Darsteller: Hannes Thanheiser, Christa Berndl, Franz Buchrieser und Johanna Thanheiser
Deutschland 1994, 86 Min.
 

Der Allgäuer Regisseur Leo Hiemer drehte „Leni“ 1993 nach einer wahren Geschichte.

Gabi („Leni“) im Dirndl auf dem Hof © Leo Hiemer

Gabi („Leni“) im Dirndl auf dem Hof © Leo Hiemer

Die fünfjährige Gabi (im Film: „Leni“), die bei Allgäuer Bauern als Pflegekind untergebracht ist, muss von einem Tag auf den anderen ihrer Heimat Lebewohl sagen. Ihre jüdische Mutter ist zu diesem Zeitpunkt bereits Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns geworden. Das Mädchen wird in der „Heimanlage für Juden in Berg am Laim“ untergebracht. Verzweifelte Bemühungen des Pflegevaters und des Dorflehrers, das Kind zurückzuholen, bleiben erfolglos. Das Heim wird wenig später aufgelöst, und sämtliche Insassen werden nach Auschwitz deportiert.

Leo Hiemers Film schildert einfühlsam das Aufwachsen des Mädchens in der ländlichen Idylle des Allgäus, das Drama, das plötzlich über die Familie hereinbricht, und die Rettungsversuche in München. Am Ende bleibt nur die Erinnerung an ein kleines Kind, das der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten zum Opfer fiel.

Gabis („Lenis“) Pflegefamilie © Leo Hiemer

Gabis („Lenis“) Pflegefamilie © Leo Hiemer

Der Film wurde mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ und vielen internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. 2019 veröffentlichte Leo Hiemer ein Buch über das Vorbild für die „Leni“ aus seinem Film: „Gabi. Geboren im Allgäu. Ermordet in Auschwitz“.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur Leo Hiemer statt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und NS-Dokumentationszentrum München



UNSERE POLITIK & WISSENSCHAFT-REDAKTION DISKUTIERT

seit 2007 extrem intensiv darüber, was man im Politikbereich als GAU bezeichnen könnte, als größten anzunehmenden Unfall. Der CSU-Abgeordnete Peter Ramsauer hat das Problem jetzt gelöst: „Schwarz-Grün wäre ein maximaler politischer Gau“, sagte er anlässlich der Gründung der Gruppierung „Liberal-konservativer Kreis“.

Trotz der nicht unerheblichen, aber noch nicht maximalen Sprach- und Grammatikprobleme des verdienten ehemaligen Verkehrsministers Peter Ramsauer (65) ist die PW-Redaktion entschlossen, den langjährigen Abgeordneten für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Klingt maximalst unmöglich? Nicht für uns …



WEITER DENKEN WIRD AUCH

im neuen Jahr nichts schaden, habe ich gehört, und dabei hilft:

Kritische Theorie der Politik



DIE STADT OHNE JUDEN AUSLÄNDER MUSLIME FLÜCHTLINGE

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben (JMAS) in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München und dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) | in den Räumen des tim

„Ausgehend von Hugo Bettauers 1922 erschienenem Roman „Die Stadt ohne Juden“ sowie dessen Stummfilmversion 1924 erzählt die Ausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ entlang einzelner Filmszenen die Stufen eines Ausgrenzungsprozesses nach: von der Polarisierung der Gesellschaft bis hin zum endgültigen Ausschluss der Feindbilder.

Diese Entwicklung wird nicht nur für die 1920er- und 1930er-Jahre verortet, sondern bis in die Gegenwart hinein erzählt, in der Ausländer, Muslim*innen, Flüchtlinge, aber auch nach wie vor Jüdinnen und Juden ausgegrenzt und angefeindet werden.

Die Ausstellung zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele aus Augsburg, Bayerisch-Schwaben und der Bundesrepublik, wie eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft zum inhumanen Ausschluss einzelner Gruppen führen kann und fragt, ob und inwiefern die gesellschaftliche Polarisierung und Spaltung während der Jahre des Aufstiegs des Nationalsozialismus mit der aktuellen Situation unserer Gegenwart verglichen werden können, sollen oder sogar müssen.“

Laufzeit: 18. Dezember 2019 – 29. März 2020
Ort: Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim), Provinostraße 46, 86153 Augsburg
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 9.00 – 18.00 Uhr

https://www.jkmas.de/



DENIZ YÜCEL LÄSST ES SICH NATÜRLICH NICHT GEFALLEN

dass er im konkret-Interview erstmal penetrant auf seine Tätigkeit für das Springer-Blatt Welt festgenagelt werden soll (als wäre die Geschichte so einfach) und kontert mit: „Ich weiß noch, wie das ausging, als zum letzten Mal ein konkret-Redakteur (dem konkret-Herausgeber) Hermann L. Gremliza widersprochen hat…“

Außerdem im neuen Heft: Verfassungsschützen Vom hessischen Geheimdienstmitarbeiter Andreas Temme führen Spuren nicht nur zum NSU, sondern auch zum Mörder von Walter Lübcke. Von Friedrich C. Burschel. Tatort Wache Die juristische Aufklärung des Falls Oury Jalloh ist trotz neuer Erkenntnisse offiziell für beendet erklärt. Von Peter Nowak. Ist der Kommunismus böse?« Interview mit der US-Ethnografin und Osteuropa-Expertin Kristen R. Ghodsee über Frauenrechte und Sex im Sozialismus und ihren Traum von einer sozialistischen US-Präsidentin. Und wie immer ein Gemälde von Ernst Kahl, aus gegebenem Anlass „Oh, Tannenbaum“.

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