EINS AUF MIT FÜR HERBERT ZUM GELEIT
Von Franz Dobler | 12. April 2022 | Kategorie: Lifestyle | Kommentare deaktiviert für EINS AUF MIT FÜR HERBERT ZUM GELEIT





ganz genau so (nicht nur sagen dürfen, sondern) sagen müssen:
https://www.proasyl.de/news/eine-andere-fluechtlingspolitik-ist-moeglich/
<Und „Dr.“ Andi Scheuer war 4 Jahre Staatssekretär und 3 Jahre Bundesminister … Nur mal so …> – (Hartmut El Kurdi, f-book 11.4.)
Join us at the greatest Faust of Krautrock: DAS HOBOS & Dobler und ZWEILASTER im FAUST STUDIO * 9.4. 20Uhr * 72516 Scheer


Der Berlin-Ukrainer Trikont-Artist Yuriy Gurzhy schreibt weiter:
https://www.tagesspiegel.de/kultur/yuriy-gurzhys-kriegstagebuch-17-aus-der-bar-ist-ein-bunker-geworden/28227030.html
Die Einnahmen aus seiner Compilation Borsh Division werden komplett gespendet an die „Brücke der Hoffnung“:
https://trikont.de/shop/themen/europa-nord-west-sued-ost/borsh-division-future-sound-of-ukraine/
Eine Komödie mit Geist, noch mehr Geistern und zahlreichen Calypso-Hits!
von Claudia Kaiser & Martin Lickleder
9. / 10. / 11. April, 19:30 Uhr im Kulturhaus Milbertshofen, 80809 München
Regie: Renate Groß * The Band: Stefan Berger (git), Claudia Kaiser (b), Martin Lickleder (violin, harmonica, bongo) & Wolfi Schlick (flute, clarinet, sax)
Infos & Tickets: https://frauenkirche-sehen.de/

<„Die französische Publizistin Caroline Fourest, die am 12. Mai an der Volksbühne ihr Buch „Generation Beleidigt“ über den zunehmenden Einfluss identitärer Linker vorstellen sollte, wurde mit Maßregelungen und verschiedenerlei Auflagen zum Rückzug gedrängt.“ Ute Cohen berichtet heute in der „Welt“.> (Verlagsmeldung Edition Tiamat, f-book 4.4.)
Ergänzung, Süddeutsche Zeitung, 15.10.2021: <[…] Ein Verleger, der seit Jahrzehnten im Geschäft ist, beobachtet, dass die Wokeness von den Universitäten in die Verlage getragen werde. Welcher Redefigur das Recht auf Argumente gestattet ist, gehöre zur kulturellen Ausbildung. “Die kommen schon woke in die Verlage”, sagt Klaus Bittermann, Chef der Edition Tiamat, die sich auf kritische soziologische Literatur spezialisiert hat. In Bittermanns Verlag sind Streitschriften erschienen, die sich klug mit der Identitätsdiskussion befassen, zum Beispiel (…) Caroline Fourests Porträt der “Generation Beleidigt”, die, so die Kritik der Autorin, die Legitimation sich zu äußern von der ethnischen Zugehörigkeit abhängig mache. Vor dem Hintergrund fanden in den vergangenen Monaten zahllose Debatten statt. Über die üblichen Fachkreise hinaus bekannt wurde der Streit darum, wer das kühn in national-sentimentale Kitschregionen vordringende Gedicht “The hill we climb” übersetzen dürfe, das Amanda Gorman bei der Amtseinführung von Joe Biden aufgesagt hat.>
READ OR DREAM ON:



Franz Dobler & Das Hobos (live) / Augsburg / 7. April 2022 / Grandhotel Cosmopolis
– – – w i c h t i g – – – Eintritt erfolgt unter folgenden Corona Regeln am Veranstaltungstag: Maskenpflicht auf den Wegen / 3G / 60 Personen – Bitte am Konzertabend den Namen (ggf. PayPal) beim Einlass für die Gästeliste nennen.
TICKET (includes unlimited streaming of Es ist laut via the free Bandcamp app, plus high-quality download in MP3, FLAC and more!) NUR HIER:
https://dashobos.bandcamp.com/merch/franz-dobler-das-hobos-live-augsburg-7-april-2022-grandhotel-cosmopolis
https://dashobos.bandcamp.com/album/5-a-m-slip-slide

heißt immer, dass wir mit extremen Problemen belastet sind, für die wir im Rest der Welt zudem kaum Verständnis erhalten: „Weil die Bundesregierung die Ukraine mit Panzerabwehrwaffen unterstützt, sind nach Informationen von NDR und WDR die eigenen Bestände der Bundeswehr nicht hinreichend gefüllt. Nun will die Bundesregierung zügig nachrüsten und für 21 Millionen Euro rund 3.500 neue Patronen für die „Panzerfaust 3″ bestellen.“
Damit soll natürlich nicht behauptet werden, die Ukraine könnte eine Mitschuld zu tragen haben, falls wir in eine Situation geraten, die uns aufgrund unzureichender Panzerfaustpatronen zügig an den Rand des Abgrunds befördert.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/panzerfaustmunition-bundeswehr-bestaende-101.html
Munitionsprobleme nehme ich übrigens ernst, seit ich in den 80ern eine Veranstaltung „Waffen für den ANC“ organisierte. Der Abend war schlecht besucht, ich weiß nicht mehr, warum; aufgrund des damals aktuellen Themas hatte ich mit einem vollen Rationaltheater gerechnet. Als ich die Einnahmen meiner Kontaktfrau übergab, lautete ihr sachlicher Kommentar: Tja, mein Lieber, dafür kannste dir leider nicht mal ne Patrone für ne AK-47 kaufen. Trotzdem erinnere ich mich gerne an diese engagierte Aktion.
morgen ab 00:05 auf Deutschandfunkkultur auf dem großartigen Sendeplatz „Lange Nacht“, 3 Stunden Kombination Améry+Primo Levi. Wer bei den Fragen zu Gut+Böse nach Orientierung sucht, kann bei Jean Améry niemals auf den falschen Weg geraten. Er hatte Auschwitz und Folter überlebt und war trotz übergroßer Verzweiflung niemals auf die Idee gekommen, er sollte besser zu schreiben aufhören, bis zu seinem Freitod im Oktober 1978.
„Erzählen vom Unaussprechlichen – Eine Lange Nacht über die Schriftsteller Primo Levi und Jean Améry – Von Christoph David Piorkowski – Regie: Vera Teichmann
Nicht mehr lange, dann werden die letzten Zeugen des Holocaust für immer verstummt sein. In einer Zeit, da die Shoah von verschiedenen Seiten her relativiert wird, kommt dem Genre der Lagerliteratur eine besondere Bedeutung zu. Viele Überlebende haben von Auschwitz unisono als einem „Schwarzen Loch“ der menschlichen Zivilisation gesprochen. Dennoch haben die „Barackengenossen“ Jean Améry (1912-1978) und Primo Levi (1919-1987) aus ihren Erfahrungen gegensätzliche Schlüsse gezogen – und gerieten darüber nach der Befreiung gar in einen öffentlichen Streit. Während den italienischen Juden Primo Levi die Niederschrift seiner grausigen Erinnerungen erleichtert, wird der von den Nazis zum Juden gemachte Österreicher Jean Améry in seinem Leben nicht mehr heimisch. In „Jenseits von Schuld und Sühne“ beschreibt er, wie die Tortur dauerhaft in ihn eingedrungen ist. Levi sucht einen Sinn in der Hölle – Amérys Weltvertrauen ist dauerhaft zerstört. 1978 setzt er seinem Leben ein Ende. Jahre später stürzt Primo Levi in den Treppenschacht seines Turiner Wohnhauses. Ob er ebenfalls Hand an sich legte, ist nicht eindeutig geklärt. Die „Lange Nacht“ erzählt vom Leben und Denken der beiden Persönlichkeiten, deren Schicksale gleichzeitig so viel verband – vom antifaschistischen Widerstand über die entmenschlichenden Erfahrungen im Konzentrationslager bis hin zum Versuch literarischer Bewältigung.“
Archiv von Monk bis Pasolini: https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-102.html
Werkausgabe: https://www.klett-cotta.de/autor/Jean_Am%C3%A9ry/179