HELL
Von Franz Dobler | 15. Dezember 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare deaktiviert für HELLLothar Adler: Amok. 128 S. edition belleville, München, 2000.
Lothar Adler: Amok. 128 S. edition belleville, München, 2000.
Gustl Mollath nämlich. Die Kampagne unterstützt der geschätzte Kollege Stefan Wimmer und dem schließen wir uns an und fordern unsere Leser auf dasselbe zu tun. Alle Informationen und Unterschrift hier:
(Ill. von Glaserei/Peter Glaser: Alexander Rodtschenko, Plakatentwurf (1924)
Mit diesem Titel schrieb ich heute einen Leserbrief an die junge Welt folgenden Inhalts:
„Die Schlagzeile ‚Krieg gegen Kinder‘ (junge Welt, 20.11.2012) ist immer richtig. Dieser Artikel darunter ist jedoch falsch, denn es wird der Anschein erweckt, die Hamas würde die Kinder, die in Israel leben, nicht bombardieren.
Ich bin seit 15 Jahren junge Welt-Autor und kann deshalb diese Haltung und Berichterstattung nicht akzeptieren.“
Hier der Artikel: http://www.jungewelt.de/2012/11-20/053.php

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heute ist einer mit einer guten Nachricht.
Und hier kein Outtake, aber ein toller Film:
hat den Song „Eckensteher“ über die Melodie eines alten Hamburger Volkslieds von Ludwig Wolf für das Trikont-Album „return of the TÜDELBAND (inspired by Gebrüder Wolf)“ geschrieben und mit seiner Band Fink eingespielt:
ECKENSTEHER
Mit den Eckenstehern steh ich in den Ecken rum / Und wir warten drauf dass irgendwas geschieht / Und wenn endlich was passiert stoßen wir uns an / Weil wir wussten dass sich irgendwas ergibt / Und wir wissen auch genau dass es so weiter geht / Wenn nicht irgendwann mal irgendeiner sagt / Lasst uns eine Ecke weiter gehen / Irgendwann komm´n die andern nach
Jo ne, doch, ne ich sag mal so / Mann muss ja sowieso / Irgendwann mal weg von hier / Und warum dann nicht jetzt schon
Und ich denk an all die Ecken wenn´s zu Ende geht / An all die Ecke wo ich schon mal stand / Und ich denk an all die Straßen die ich runter ging / Und all die neuen Ecken die ich dann noch fand / Und jetzt wart ich noch auf meinen letzten Atemzug / Und dass ich noch zum letzten Male sag / Lass uns eine Ecke weiter gehen / Irgendwann komm´n die andern nach
Jo ne, doch, ne ich sag mal so / Man muss ja sowieso / Irgendwann mal weg von hier / Und warum dann nicht jetzt schon.
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Außerdem von Fink auf dem Album (US-0313, 2003) eine Coverversion des Ludwig Wolf-Schlagers „snuten un poten“. Ebenfalls als Originalveröffentlichung von Nils (unter dem Bandnamen Mann ohne Schmerzen, mit Andreas Voss) erschien auf dem Trikont-Album „a boy named sue – Johnny Cash revisited“ 2002 ein Cover von „Big River“ (er sang englisch). (Die Songs von Fink bzw. Nils Koppruch auf den Compilationen Perlen Deutschsprachiger Popmusik Vol. 2 und 4 waren Auskopplungen von den Alben).
Hier die Diskographie der Alben mit Fink, Solo und Kid Kopphausen:
kurz vor seinem Tod im TV:
Ich hab keine Worte zum Tod von Nils. Aber die von Tino Hanekamp sind gut – danke:
http://www.intro.de/news/newsfeatures/23069516?current_page=1
Und hier das gerade fertig gewordene neue Video zur Kid Kopphausen-Platte:
http://www.youtube.com/watch?v=sb8Hvz8bjas&feature=share&list=UUlKQiLHypOvfndhDtnBJMNg
R.I.P. (1965-10.10.2012)

ist ein neuer Song von unseren rockenden Freunden Smokestack Lightnin´. Sie haben Country Joes Anti-Vietnamkriegssong „Fixin To Die Rag“ restauriert, zu hören auf ihrer MySpace-Seite. Da sagt der tapfere Countryfan, dass er sowas ja nicht, sondern nur Lieder über Saufen und Heulen oder diese anderen Dinger da hören will. Manchmal fragen wir uns, gibt es ihn denn eigentlich noch? Um sofort sicher zu sein, ja, und wahrscheinlich wird er uns alle und auch die Enkel unserer Enkel überleben und auf ihrem Grab lachend in den Ring of Fire pissen.