Literatur

BUCH PROPAGANDA (3)

Der Maro Verlag, der mich schon mein ganzes Literaturleben lang begleitet, kann am 1. April diese großen und verdienten Erfolge melden, wobei mich die neue Auswahl der Gedichte von Wanda Coleman besonders berührt, ich hatte sie in der Weissner-Bukowski-Anthologie „Terpentin on the Rocks“ kennengelernt und seitdem geradezu detektivisch verfolgt, was auch notwendig war, weil von der leider schon und viel zu früh verstorbenen Afroamerikanerin auf deutsch nicht viel erschienen ist, wobei ich versichern kann, ich hätte den Auftrag, ihre Gedichte into f-king German zu transportieren, mit Klauen und Zähnen und was der liebe f-king Gott Mars sonst noch erfunden hat gegen alle verteidigt, die mir dumm gekommen wären:

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Rollino Stone #BacToLIve THOMAS C. BREUER Als CHAMPION mir ih” half, Regen JRE JACKDU im im schiebe OPE einen strömenden Endlich erschienen- STORIES DIE NEUEN VON BREUER MAROVERLAG THOMAS C. rheinland-pfälzische Geschichten Sound der über die Mundharmonika. Zehn Provinz wundersame und den Das große MARO Spezial“Ist möglicherweise ein Bild von 2 Personen und Text „testen! DIE ZEIT I7 WOCHENZEITUNG POLITIK WIRTSCHAFT WISSEN UND KULTUR 1.MÃRZ202 Wanda Coleman strände warum sie mich kaltlassen »Grundrecht Jmwelt< Ferdinand Haves WildeMuster Muster dzuHause Maro Endlich: Die Gedichte von Wanda Coleman auf Deutsch Liebei inZeiten Co zueinanderfanden PROMINENT IGNORIERT Von Stange“



DAS DÜMMSTE

als die sepharden in die türkei kamen, als die hugenotten nach preußen kamen, usw usf. ein phänomen so alt wie die menschheit. auch die römer schlüpften aus trojanischen zähnen. es gibt nichts dümmeres als fremdenfeindlichkeit.“ Veröffentlichte mein geschätzter Kollege Jan Kuhlbrodt gestern Abend.

Die Rückkehr der Tiere | Verlagshaus Berlin — Independent-Verlag für Lyrik  und Illustration. „Ein Buch über die Wende, ein Buch über Wörter, vor allem aber ein Buch über das Erinnern und Erzählen, über die Bilder und roten Fäden, die wir immer schon durch unsere Vorstellungen ziehen … Die titelgebenden Tiere sind dabei nicht nur zurückgekehrte Naturwesen oder Begleiter eines Heranwachsenden im Plattenbau …  Gedichte, wie der Untertitel behauptet, sind diese Texte vielleicht allenfalls im Sinne von Baudelaires „Kleinen Gedichten in Prosa“. Eine eigene, sehr bewegliche Form ohne strengen Rhythmus, die laut Baudelaire dazu in der Lage ist, sich dem nervösen Bewusstsein der Moderne und den Schwingungen der industrialisierten Welt anzuschmiegen. Und so gelingt es Jan Kuhlbrodt mühelos, intensiv-flapsige Erzählstücke mit philosophischen Reflexionen zu verknüpfen…“ (Süddeutsche Zeitung)
Jan Kuhlbrodt: Die Rückkehr der Tiere. Gedichte. Mit Zeichnungen von Klaus Walter. Verlagshaus Berlin, Berlin 2020. 177 Seiten, 17,90 Euro.



DER NEUE DRECKSACK

„AB HEUTE IST SIE REGULÄR ERHÄLTLICH, UNSERE APRIL-AUSGABE 2021
Diesmal mit den folgenden Autoren: Gerd Adloff, Michael Arenz, Pierre Deason-Tomory, Ducke, Florian Günther, Jörg Herbig, Christoph Kleinhubbert, Gerhard Köpf, Danny Lummert, Matthias Merkelbach, Dany Mertineit, Thomas Meyer-Falk, Thorwald Proll, Rüdiger Saß, Frank Schäfer, Philipp Schiemann, Björn Seiler, Erik Steffen, Eddie Woods
Fotografien: Florian Günther
Das Inhaltsverzeichnis findet ihr hier:
Erhältlich ist der DreckSack hier:

Ist möglicherweise ein Bild von Baum und außen



DIE ZEIT IST AUS DEN FUGEN

ist ein großartiger Dokumentarfilm von Christoph Rüter, den die Schaubühne Berlin diese Tage im online-Programm hat: „Es war das letzte große Theaterereignis der DDR: Vom 29. August 1989 bis zum 24. März 1990 erarbeitet Heiner Müller mit dem Ensemble des @deutschestheaterberlin in Ostberlin das Projekt »HAMLET/MASCHINE« mit Ulrich Mühe als Hamlet. Der Filmemacher Christoph Rüter dokumentierte die Proben. Doch dann gerät die Zeit buchstäblich aus den Fugen, die Geschichte in Form der »ersten friedlichen deutschen Revolution von unten« bricht in den Theaterraum herein …
Die Dokumentation von Christoph Rüter zeigen wir von heute bis Donnerstag, 18 Uhr kostenfrei auf unserer Homepage. Wer den Film käuflich erwerben möchte, kann mal auf der Website von Christoph Rüter vorbeischauen: https://www.christoph-rueter-filmproduktion.de.  >>> German audio only
Die Zeit ist aus den Fugen Ein Film von Christoph Rüter D 1991, 100 Min. Regie: Christoph Rüter Mit: Margareta Broich, Jörg Gudzuhn, Ulrich Mühe, Dagmar Manzel, Klaus Piontek u.a. Kamera: Ingo Manzke, Holger Rusch, Manfred Hulverscheidt, Rainer Lindemann Musik: Einstürzende Neubauten, The Stranglers Schnitt: Stephan Guntli Eine Christoph Rüter Filmproduktion/ Studio K 7
Thomas Brasch - Das Wünschen und das Fürchten


DAS GROSSE VORBILD

„Marcel Reich-Ranicki sagte 2001, fünf Jahre nach Wolfgang Koeppens Tod, in einem SWR-Gespräch über Koeppen: „Von allen schwierigen Patienten, die ich hatte, war er der allerschwierigste. (…) Koeppen war ein ganz schwieriger Fall. (…) Koeppen hatte eine Eigenschaft, und darüber muss man gleich reden, denn das gibt es so selten: Er war der faulste Mensch, den ich in meinem Leben kennengelernt habe. Es war eine schreckliche Sache, man konnte ihn nicht zum Arbeiten bringen. (…) Der Mann hat im Leben nichts freiwillig geschrieben. (…) Womit hat er seine Tage verbracht? Er hat viel gelesen, er hat wahnsinnig gern gelesen. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, und er war ein Mensch der Großstadt. (…) Er hatte immer Pläne. Alle Schriftsteller haben ja Pläne. Es ist gefährlich, sie danach zu fragen, meist wird dann nichts daraus.““ (Zitiert nach Katja Kullmann, anlässlich des 25. Todestags ihres Lieblingsschriftstellers).
Die elenden Skribenten - Wolfgang Koeppen - Buch kaufen | Ex Libriswolfgang koeppen - jakob littners aufzeichnungen erdloch - ZVAB


DER FACHBEGRIFF

Man sollte nicht jede Stimme beachten, die sich jetzt plötzlich mal ganz stark für die Freiheit der Kunst erhebt – aber hier ist Deniz Yücel: „Wer meint, Amanda Gorman könne nur von schwarzen Übersetzerinnen in andere Sprachen übertragen werden, interessiert sich nicht für die Lyrikerin Gorman, sondern für die eigenen ideologischen Projektionen auf sie. Für dieses Denken, das Menschen ihre Individualität abspricht und in ihnen bloß Repräsentanten und Träger von Identität sieht, gibt es einen Fachbegriff: Rassismus.“

https://www.welt.de/kultur/article228108287/Amanda-Gorman-Nur-fuer-People-of-Color.html?fbclid=IwAR28yXWizbNMjk37pVKzu7PiWQnf9TtIWK3Uxk6xIoAxruQY-XtQF1Zstz0



BERLIN JETZT MIT VENTIL

IM VENTIL-LADEN Florastrasse 34 B, Berlin-Pankow. Aktuell geöffnet von 9:30 bis 14:00, ab Mitte März auch länger. Mit den neuen Ventil Verlag-Büchern u.a.

Ist möglicherweise eine Abbildung von Text „Im HipHop haben jene die Möglichkeit zu denen wenige zuhören wollten, von einer wurden, Kendrick Lamar erzählt die sprechen, größte Rapper Geschichten. da draußen, aber erzählt Kendrick Lamar der Nicklas Bascheks Essay Kunst, seine besser seine Texte, helfen, Kendrick Videos Lamars zeigt, wie verstehen. >Living seine wieder vom Lebeni Kendrick Lamars Kunst, immer rappers do< spricht, Ghetto herstellen kann. dennoch Verbindungen Compton, L.A. und Identifikation Living life VENTIL VERLA T--- ISBN wweg Über Kendrick Lamar fe like Nicklas Baschek Über rappers do Kendrick Lamar wergobst“

IncelsNichts wird sich niemals nirgendwo ändernDer mit der Luft schimpft



REMEMBERING LAWRENCE FERLINGHETTI

den Last Man Standing der Beat Poets, der am 22. Februar im Alter von 101 verstorben ist. Zu seinem 100. habe ich in der jungen Welt dies veröffentlicht:

***  GROSSER  MANN  MIT  GROSSER  STORY  ***

Lawrence Ferlinghetti zum 100. Geburtstag

Der amerikanische Dichter, Maler, Verleger und Buchhändler Lawrence Ferlinghetti feiert am 24. März seinen hundertsten Geburtstag – und sein neues Buch, den Roman Little Boy, der zeitgleich in den Staaten und in Deutschland bei Schöffling & Co. erscheint und natürlich im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht, die am amtlich ausgerufenen „Lawrence Ferlinghetti Day“ in San Francisco, wo der Dichter 1950 landete, und speziell im so legendären wie lebendigen City Lights Bookshop, den er 1953 mitbegründete, abgefeuert werden. Mit Lesungen, Vorträgen, Fotoausstellung oder einem Dokumentarfilm, in dem vielleicht Bilder von der Landung in der Normandie reingeschnitten sind, denn der Poet hat auch sein Leben riskiert, um Nazi-Deutschland zu besiegen, das wird man wohl noch sagen müssen.

Die Party wird flankiert von hunderten Artikeln aus der halben Welt, die sozusagen von Dwight Garners schon am 11. März in der New York Times gedrucktem Artikel angeführt werden, der allerdings, im Gegensatz zu meinem Grußwörtchen hier, fast so lang wie der Weg zur Hölle ist. Eine Hymne auf den Säulenheiligen der Stadt und Reiseführer durch Beat Francisco. Der inzwischen fast erblindete Dichter und Polit-Aktivist blaffte den Reporter an, er solle ihn mit Stadtführer-Quatsch in Ruhe lassen, um dann beim Literatur-Kultur-Stoff auszupacken.

Also wie war das mit dem letzten Konzert von The Band und dem Scorsese-Film The Last Waltz? „Auch andere Dichter waren vor dem Konzert auf der Bühne und lasen Gedichte vor, aber er ist als einer der wenigen im Film dabei, erzählte er mir, weil er ins richtige Mikrophon gesprochen hat.“

Ferlinghetti ist der Last Man Standing. Allein die Vorstellung, wie sich sein Blick zurück anfühlt, macht mich schwindlig. Seine Freunde, Kollegen oder Schützlinge der Beat Generation sind schon lange tot – um die großen Drei zu nennen: Jack Kerouac starb 1969, Allen Ginsberg und William S. Burroughs 1997.

Genauer gesagt: „Obwohl er sich selbst nie als Beat sah, weder vor, während oder nach der San Francisco Renaissance, ist Lawrence Ferlinghetti untrennbar mit den Beats verbunden. Sein Leben überlappte sich mit dem ihren in Stil und Geographie, und er teilte sich mit ihnen das Schema der kaputten Kindheit, die Verbindungen mit Greenwich Village, das Trampen in Mexiko, den freidenkerischen Pazifismus und das tiefgehende, unersättliche Interesse an der modernen Literatur“, schreibt Steven Watson in seinem Standardwerk Die Beat Generation.

1955 startete Ferlinghetti den berühmten Verlag City Lights mit der Reihe „City Lights Pocket Poets“ mit seinem ersten Gedichtband Pictures of the Gone World. Die Sektion Taschenbuch war damals immer noch hauptsächlich für sog. Schundliteratur reserviert, Pulp-Stories mit halbnackten Ladys auf dem Cover, und dazu passend ging die Nr. 4 der Pocket-Serie durch die Decke und machte die Beteiligten in der ganzen Nation zum Top-Thema: ein halbes Jahr nach Veröffentlichung wurde Allen Ginsbergs Howl and other Poems im März 1957 beschlagnahmt und Verleger Ferlinghetti und Buchhändler Shigeyoshi Murao wurden bald darauf wegen „Verbreitung obszöner Schriften“ verhaftet. Während die American Civil Liberties Union „einen Präzedenzfall für“ die „garantierte Redefreiheit sah und für Ferlinghettis Verteidigung eine Reihe erstklassiger Anwälte zusammentrommelte“ (Watson). Im Oktober wurden die Angeklagten freigesprochen – und Ferlinghetti und Ginsberg und diese Bande namens Beat Generation waren jetzt mal fast so bekannt wie Elvis.

Damit ist schon angedeutet, dass der Dichter Ferlinghetti vom so wichtigen Verleger und Aktivisten immer auch bedrängt wurde und (wie alle anderen) im Schatten der großen Drei stand. „Als Dichter war er selten ein Kritikerliebling“, konstatiert Garner, aber mit seinen über fünfzig Publikationen erreichte er ein großes Publikum, und A Coney Island of the Mind (1958) ist mit mehr als einer Million verkauften Exemplare einer der erfolgreichsten Gedichtbände aller Zeiten, der in bisher drei Ausgaben auch im Deutschen erschienen ist.

Die für unseren Sprachraum bahnbrechende Anthologie Beat von Karl O. Paetel bei Rowohlt – heute bei Maro im Programm – erschien 1962. Ein Blitzschlag, ein bis heute starker Rundumschlag (der die deutschen Beats wie Jörg Fauser, Carl Weissner und Jürgen Ploog munitionierte) mit drei langen Sprach-Sound-Gebäuden von Ferlinghetti, die mir viel später vermutlich zuerst in die Finger kamen (falls es nicht die Mexikanische Nacht war), mit diesem „Rettungsboot voll Nonnen von der Deutschland / Und eine Blume gefunden in der Pikardie gepreßt in ein Buch in Brooklyn / Und ein wandernder sephardischer Jude aus Porto Rico der bis nach / Newport auf der Fall-River-Linie wanderte mit einem nichtfahr- / planmäßigen Abstecher zu den Niagarafällen / Und ein vergilbter Schnappschuß meiner französischen Großmutter“, der jetzt auch am Anfang von Little Boy wieder auftauchen könnte.

Ferlinghetti beginnt seinen zweiten Roman, an dem er zwanzig Jahre gearbeitet hat, mit dem sorgfältig ausgebreiteten Chaos seines Aufwachsens. Wie er von der Mutter weg zu jener Tante kam, nach Frankreich und „in ein Waisenhaus in Chapaqua nördlich von New York, weil sie kein Geld hatte“, zu dieser Familie, in jenes Internat, zum Militär. Fetzen, Motive und Fotos, die immer wieder anders belichtet in dem Strom auftauchen, in dem der Poet nach zwanzig Seiten auf und davon surft, ohne Punkt und Komma zu setzen, nur manchmal einen Absatz.

Ein unwiderstehlicher Flow (hervorragend übersetzt vom Dichter Ron Winkler), der mich an Coltrane-Tracks denken lässt und den man in seiner schlanken Form auch als Statement gegen den dämlichen Trend zu breitest ausgewalzten Romanen verstehen kann, gemixt aus Autobiografie, Philosophie, Literaturgeschichte, Poesie. Natürlich mit Klagen über ein Amerika, das dem „philosophischen Anarchisten“, wie er sich selbst nennt, nicht gefallen kann, und mit dem melancholichen Blick des unglaublich alten Mannes: „UND so sitze ich im Caffe Trieste in San Francisco wo sich nichts je ändert Dekade für Dekade ändern die Gesichter sich aber sind dieselben der Bevölkerung der Welt entnommenen Charaktere und ich bin dort mit meinem fortwährenden Gefährten meinem einsamen Ich und der einzige Plot in diesem Buch von meinem Leben ist mein fortwährendes Altern so unermüdlich auch Seeräuber-Jenny singt I tell you I tell you I tell you you must die und es ist wie auf die Antwort warten wann ist das alte Eisen denn nun Schrott“ – und du weißt nicht, ob auf der nächsten Seite dieser Beat-Style-Lektion der Krieg kommt oder Burroughs („der alte Hipsterstricher immer ganz weit vorn beim sich Verdünnisieren sobald die Bullen kamen“) oder der Kapitalismus, der sich auch durch San Francisco frisst.

Ich erzähle keine Memoiren, sondern von einem eingebildeten Ich“, betont Ferlinghetti in allen Interviews, und (das stimmt schon eher): „Es ist ein experimenteller Roman“ und „diese Art Buch, die ich mein ganzes Leben geschrieben habe.“ Auch deshalb „ein mutiger Poet“ (wie ihn der vorletzte Literatur-Nobelpreisträger genannt hat). Der immer noch seinen strahlenden Humor hat. Auf die Frage des Magazins Document, was er an seinem Geburtstag tun werde, sagte er: „Ich werde mein Grab schaufeln.“

Lawrence Ferlinghetti: Little Boy. Roman.

Aus dem Englischen von Ron Winkler. Verlag Schöffling & Co. 216 S., 22€



RADIO BRASCH

HEUTE WIRD SICH ALLES ÄNDERN / Drei Erfinder-Geschichten

Hörspiel von Thomas Brasch, 41 min 17.02.2021 22h03 Produktion: Edition Mückenschwarm 2020

https://www.deutschlandfunkkultur.de/doppelboediger-humor-geschichten-von-thomas-brasch-heute.3684.de.html?dram%3Aarticle_id=488836&fbclid=IwAR0pUekjaPVbwqJ7fcCq505G4DIDGq9mzCD0s0M2ybPQe6StQEwGvh4lSlU

Regie: Matthias Mücke Mit: Stefan Kaminski, Stefan Kaminsky, Marion Brasch Musik: Conrad Knorr, Frida Rücker, Marcus Erb-Szymanski, Posaunenchor Bad Düben Geräusche: Karl Heinz Fabian Ton und Technik: Fritz Dittmann, Matthias Mücke



MEHR LICHT ODER WENIGER

Kollege Roland Spranger (dessen neues Buch A Kind Of Blue genau jetzt das Licht der Welt im Verlag edition-outbird.de erblickt) hat die verheerenden sprachlichen Auswirkungen heute beim f-book-verlach perfekt beschrieben:

„Das Licht am Ende des Tunnels! Wie oft wurde es während der Pandemie in qualitätsjournalistischen C-Sondersendungen von poesiebegabten ModeratorInnen schon erspäht? Wenn man eine Knarre hätte, würde man in den Fernseher schießen. Keep calm! Jetzt kann ich es auch sehen: Das Licht am Ende des Tunnels! Und es ist kein Zug. Sondern es sind die Friseurbetriebe, die wieder öffnen dürfen wegen der Hygiene und so. Wir haben alle wieder die Haare schön. Nicht nur die Fußballprofis bei der Club-WM in Katar, sondern wir alle können wieder Dauerwelle und Undercut. Das ist immerhin Fairness auf dem Niveau der Eitelkeit. In so einer Krise lernt man, was wichtig ist im Leben.“

Bei diesem Outbird-Verlag aus Gera gibt es nicht nur sprachliche, sondern auch diese garantiert bei allen schnellwirkende Medizin, die bei falscher bzw. richtiger Dosierung die Lampe ausmacht und die in jedem Tunnel auf den schönen Namen Gin hört, vgl. auch „light my fire“ o.ä.

https://shop.outbird.net/produkt-schlagwort/genusskultur/